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Meyenburg „Waldkita“ in Stepenitz wird saniert
Lokales Prignitz Meyenburg „Waldkita“ in Stepenitz wird saniert
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15:06 15.04.2019
Die Gemeinde Marienfließ hat derzeit mehr Geld, als benötigt wird. Quelle: dpa
Stepenitz

Der Gemeindevertretung von Marienfließ steht ein ganz schöner Aderlass bevor. Sechs der zehn Abgeordneten werden bei der Kommunalwahl am 26. Mai nicht mehr antreten. Dazu gehört auch Bürgermeister Ralf Knacke, der die letzte Sitzung für eine Bilanz nutzte.

Ralf Knacke war dienstältester Bürgermeister

Der Stepenitzer ist aktuell der dienstälteste Bürgermeister im Amt Meyenburg. „Fast 17 Jahre saßen wir so gemeinsam am Tisch“, sagte Knacke zu seinen Mitstreitern, von denen Iris Höftmann, Martin Kruse, Peter Pessniker, Roswitha Wilke und Dörthe Damke ebenfalls aufhören. Burkhard Freese aus Frehne und Wolfgang Handke aus Krempendorf wollen Nachfolger von Ralf Knacke werden.

Der scheidende Vorsitzende der Runde zog für sich eine positive Bilanz der ehrenamtlichen Arbeit. Gemeinsam habe man viel erreicht und fair diskutiert, auch wenn man nicht immer einer Meinung war.

Gemeinde schreibt schwarze Zahlen

Eines ist aber gelungen, auf das der Bürgermeister nicht ohne Grund stolz ist: Die Verabschiedung eines Haushaltes mit schwarzen Zahlen. „Ich habe mein Versprechen gegeben, wenn ich aufhöre, müssen die Finanzen in Ordnung sein“, freute sich Knacke. „Wir können unseren Nachfolgern eine finanzielle Rücklage hinterlassen.“

In der Tat sieht das Zahlenwerk sehr positiv aus, dass Kämmerin Jeanette Göpp zusammengestellt hat. Einkalkuliert ist ein Überschuss von 124 200 Euro, der unter anderem auf höheren Steuereinnahmen basiert. Bei der Gewerbesteuer rechnet die Gemeinde nach den bislang in Aussicht gestellten Zahlungen mit Einnahmen von rund 400 000 Euro. 2018 betrug der Ansatz noch 130 000 Euro.

Der geplante Gewinn kommt ins „Sparschweinchen“, wird also der Rücklage zugeführt. Die wächst damit an auf 671 448 Euro. Die finanzielle Situation erlaubt aber auch die eine oder andere Investition in den Erhalt der Infrastruktur.

Kita Stepenitz stößt an ihre Grenzen

413 000 Euro sind alleine für Baumaßnahmen vorgesehen. Am meisten Geld werden die Sanierung und der Umbau der Kita in Stepenitz verschlingen. 192 000 Euro sind eingeplant, 129 600 Euro sollen als Fördermittel fließen.

Die „Waldkita“ befindet sich in privater Trägerschaft, das Gebäude ist aber Eigentum der Gemeinde. 18 Plätze sind vorhanden, die aktuell betreuten Kinder kommen aus allen Ortsteilen der Gemeinde. Damit ist die Kapazitätsgrenze erreicht.

Auch die Feuerwehr profitiert von der guten Haushaltslage. So soll das Gebäude in Krempendorf ein neues Dach erhalten und der Schlauchturm in Stepenitz repariert werden.

Ralf Knacke lobte die „positive und gleichberechtigte Entwicklung in den Ortsteilen. Über die Jahre sei es gelungen, eine „lebendige Gemeinde“ zu erhalten.

Von Stephanie Fedders

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