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Meyenburg Plädoyer für die Ortsbeiräte
Lokales Prignitz Meyenburg Plädoyer für die Ortsbeiräte
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13:45 19.12.2018
Bürgermeister Ralf Knacke (SPD). Quelle: Andreas König
Stepenitz

Es war die vorletzte Sitzung der laufenden Legislaturperiode, zu der sich die Gemeindevertreter aus Marienfließ am Dienstag in Stepenitz trafen. Planmäßig wird es im Frühjahr noch ein Zusammentreffen geben, auf dem unter anderem der Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet werden soll. Für manche wird das ihre letzte Amtshandlung sein – sie wollen bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 nicht wieder antreten.

Mitbestimmung der Dörfer in Gefahr

Der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde, Ralf Knacke, nahm das zum Anlass, um über mögliche Konsequenzen aufzuklären, sollte es nicht gelingen, genügend Kandidaten zu finden. Im schlimmsten Fall wäre die Mitbestimmung der Dörfer in Gefahr, wenn die Ortsbeiräte nicht mehr besetzt werden könnten. Knacke erinnerte daran, welch wichtige Rolle die Interessenvertretungen der Orte in den vergangenen Jahren gespielt haben, mit welchen Entscheidungen sie das Gemeindeleben beeinflusst und sich um Aktivitäten in den Dörfern gekümmert haben. „Bislang sind wir damit immer gut gefahren und haben in der Gemeindevertretung Entscheidungen für alle Ortsteile treffen können“, erklärte Ralf Knacke.

Bis 21. März müssen Vorschläge vorliegen

Marienfließ ist die einzige Gemeinde im Amt Meyenburg, die in allen vier Ortsteilen Frehne, Jännersdorf, Krempendorf und Stepenitz Ortsbeiräte hat. In der Gemeinde Kümmernitztal werden die drei Ortsteile Preddöhl, Buckow und Grabow nur durch Ortsvorsteher vertreten.

Knacke wies darauf hin, dass die Hauptsatzung der Gemeinde angepasst werden müsste, sollte es nicht zur Bildung von Ortsbeiräten kommen. „Darüber müssen wir dann noch mal diskutieren“, sagte der Bürgermeister. Für Burkhard Freese kommt das ein bisschen zu früh. „Wir können doch noch gar nicht sagen, ob wir die Satzung ändern, so lange wir nicht wissen, wer kandidiert“, gab Frehnes Ortsvorsteher zu bedenken.

Bis wann sich Kandidaten entscheiden müssen, steht im Brandenburgischen Kommunalwahlgesetz. Die Wahlvorschläge müssen bis zum 21. März beim Wahlleiter eingereicht werden.

Von Stephanie Fedders

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