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Meyenburg Abgeordnete segnen Pläne der Möbelwerke ab
Lokales Prignitz Meyenburg Abgeordnete segnen Pläne der Möbelwerke ab
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00:25 19.05.2019
Die Meyenburger Möbelwerke wollen vorbereitet sein, wenn eine Vergrößerung geplant ist. Quelle: Meyenburger Möbel
Meyenburg

Die nächste Etappe auf dem Weg zur Erweiterung der Meyenburger Möbelwerke ist geschafft. Am Mittwochabend stimmte die Stadtverordnetenversammlung für die Entwürfe, die als rechtliche Grundlage für zukünftige bauliche Maßnahmen notwendig sind.

Angepasst werden müssen sowohl der Flächennutzungs- als auch der Bebauungsplan für das Gebiet, das sich stadtauswärts in nordöstlicher Richtung an die jetzige Bebauung anschließt. Die Möbelwerke sind bereits Eigentümer der Fläche, wie der Geschäftsführer Dietmar Gornig sagte, der die Sitzung verfolgte.

Der Chef des Unternehmens, das aktuell 430 Mitarbeiter hat, spricht von einer „langfristigen Planung für die Zukunft“, wenn es um die Entwicklung der Fläche geht. Nach Abschluss des baurechtlichen Prozesses werden nicht gleich Bagger anrollen. „Wir handeln vorausschauend und wollen vorbereitet sein, wenn es soweit ist“, erläuterte Gornig, der die Kosten des Verfahrens trägt.

Der Bauausschuss der Stadt hatte sich auf seiner Sitzung am 17. April intensiv mit dem Stand des Verfahrens beschäftigt. Die Stadtplanerin Bettina Krause und die Landschaftsarchitektin Gontje Skujin stellten die Entwürfe vor, in die die bisherigen Stellungnahmen nach einer ersten Beteiligungsrunde der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange eingearbeitet wurden.

Kammmolch und Knoblauchkröte

Berücksichtigung fanden vor allem Aspekte des Natur- und Artenschutzes, die im Laufe des Verfahrens umgesetzt werden müssen (MAZ berichtete). Auf der Fläche sind beispielsweise Kammmolch und Knoblauchkröte zuhause, deren Lebensraum erhalten bleiben soll.

Das Projekt der Möbelwerke erhielt bislang breite Rückendeckung in den Gremien und wurde auch vom Bauausschuss zuletzt mehrheitlich befürwortet. Umso irritierter zeigten sich Stadtverordnete, als sich Amtsdirektor Matthias Habermann vor der Abstimmung an die Kommunalpolitiker wandte: „Es wäre schön, wenn es ein einstimmiges Votum gäbe. Die Möbelwerke sind der größte Arbeitgeber und Steuerzahler.“

Alle neun anwesenden Abgeordneten stimmten den Entwürfen zur Änderung des Teil-Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes zu.

Von Stephanie Fedders

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