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Meyenburg A24: Acht Verletzte nach Kleinbus-Unfall
Lokales Prignitz Meyenburg A24: Acht Verletzte nach Kleinbus-Unfall
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13:27 29.07.2019
Trümmerteile lagen verstreut - der Transporter erlitt vermutlich einen wirtschaftlichen Totalschaden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Meyenburg

Großeinsatz auf der Autobahn 24: Die 56-jährige Fahrerin eines Kleinbusses kam am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr zwischen Meyenburg und Pritzwalk nach rechts von der Fahrbahn ab und der Wagen kippte der Seite. „Nach einem Reifenplatzer hatte sie die Kontrolle über das Fahrzeug verloren“, bestätigt Stefan Rannefeld von der Polizeidirektion Nord am Montag.

Verstärkung aus benachbarten Landkreisen

Im Fiat saßen acht, zum Teil körperlich eingeschränkte Insassen. Sie alle kamen verletzt in Krankenhäuser. Für Feuerwehr und Rettungsdienst war es keine leichte Aufgabe, dies zu koordinieren.

Acht Insassen verletzten sich am Sonntagabend bei einem Unfall auf der A24. Die Fahrerin eines Transporters kam bei Meyenburg von der Straße ab. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Großeinsatz.

Vom Rettungsdienst aus den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Ludwigslust-Parchim kam Verstärkung, bestätigt Volker Lehmann, stellvertretender Kreisbrandmeister. Die Feuerwehren aus Putlitz, Telschow und Porep halfen bei der Erstversorgung der Patienten.

Das Auto war völlig demoliert

„Als die Feuerwehr und der Rettungsdienst an der Unfallstelle eintrafen, waren die Insassen bereits aus dem Fahrzeug befreit“, so Volker Lehmann. Im Einsatz waren auch der Rettungshubschrauber aus Perleberg und zwei Notfallseelsorger aus der Prignitz.

Mit einer Seilwinde richteten die Feuerwehrleute das Fahrzeug wieder auf. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Das Auto war völlig demoliert – die Frontscheibe herausgedrückt und das Heck herausgerissen. Offensichtlich handelt es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 30.000 Euro.

Falsche Angabe des Unfallortes

Gleich beim Alarm der Feuerwehren war bekannt, dass es acht Verletzte gibt. „Da fährt die Feuerwehr immer mit raus“, sagt Volker Lehmann. Doch eigentlich wäre dieser Abschnitt der Autobahn im Bereich der Stadt Pritzwalk.

Die A24 war für über eine Stunde voll gesperrt - es kam zu einem langen Stau. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Das nicht Falkenhagen und Sadenbeck, sondern Putlitz zum Einsatz kam lag daran, dass sich der Unfall zunächst zwischen Putlitz und Meyenburg befinden sollte. Das habe sich nicht bestätigt, so der stellvertretende Kreisbrandmeister.

Es bildete sich ein langer Stau

Mehr als eineinhalb Stunden war die A24 zwischen Meyenburg und Pritzwalk voll gesperrt – es bildete sich ein langer Stau. Die Feuerwehrleute hatten ständig den Brandschutz im Blick und halfen, das Auto wieder aufzurichten. Den Rest übernahm die Polizei, die nun den Unfallhergang genau rekonstruieren wird.

Von Marcus J. Pfeiffer

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