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Prignitz Milchkuh Jaska ist „Miss Prignitz“
Lokales Prignitz Milchkuh Jaska ist „Miss Prignitz“
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17:13 07.07.2019
Die Milchkuh Jaska von der Landgenossenschaft Pröttlin ist die „Miss Prignitz 2019“. Sie wurde bei der Prignitzer Kreistierschau ausgezeichnet . ausgezeichnet. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
Blüthen

Jaska heißt die Milchkuh, die ab sofort den Titel „Miss Prignitz 2019“ tragen darf. Sie wurde am Sonntag in Blüthen (Gemeinde Karstädt) bei der 25. Prignitzer Kreistierschau gewählt und kommt von der Landgenossenschaft Pröttlin. Die Ehrung nahmen die Brandenburger Milchkönigin Lina Kersten, Kathleen Münch vom Landesamt für ländliche Entwicklung, und Christian Beckmann, Vorsitzender des Rinderzucht- und Besamungsvereins Prignitz, vor. Heinz-Uwe Jaap nahm sie für die Landgenossenschaft entgegen.

Die Wahl der Miss Prignitz 2019 war der Höhepunkt der Jubiläumstierschau in Blüthen. Doch es gab noch viel mehr zu sehen.

Bei der Kreistierschau war das Publikumsinteresse insbesondere bei der Auszeichnung der „Miss Prignitz“ riesengroß. Die Bühne war proppenvoll mit Menschen, und auch um das Quadrat, in dem sich Züchter mit ihren Tieren präsentierten, standen viele Menschen.

Die Siegerinnen der vier Klassen standen im Finale

Der Auszeichnung ging eine über dreistündige Prämierung bei den Rindern voraus. Von Jung nach Alt präsentierten die Züchter zunächst Herdbuchkühe der ersten Laktation, der zweiten Laktation, dann der dritten Laktaktion und schließlich ab vier Laktationen. Soll heißen: Die „alten Damen“ unter den Milchkühen haben bereits mindestens viermal gekalbt.

Die Siegerinnen der vier Klassen standen im Finale um den Titel „Miss Prignitz“. Mit Jaska setzte sich die Siegerkuh der Klasse II – also zwei Laktationen – durch. Die Konkurrenz war groß. Dennoch setzte Preisrichter Thomas Hannen aus dem nordrhein-westfälischen Tönisvorst Jaska eindeutig vor Dreamgirl vom Blüthener Hof Jaeger (erste Laktation), Mara (dritte Laktation) von Schulz-Rinderzucht Seedorf, und Naomi von Matthias und Bernhard Möller aus Baarz.

„An Euter 22 geht nichts vorbei“

Thomas Hannen, der zum zweiten Mal diese Aufgabe in der Prignitz innehatte, zeigte sich begeistert von der Qualität des Prignitzer Milchviehs. Er lobte die „ganz, ganz tolle Arbeit in den Betrieben“. Mit kritischem Blick beurteilte er die Euter der Kühe.

Doch auch bei der Auszeichnung der besten Euterkuh war die Entscheidung klar: „An Euter 22 geht nichts vorbei“, sagte er, „das ist das Euter, das mich am meisten beeindruckt hat.“ Es gehört zu Milchkuh Kaki, ebenfalls von der Landgenossenschaft Pröttlin, die mit der Nummer 22 unter den teilnehmenden Kühen verzeichnet ist.

Ausgezeichnet wurden die besten Jungzüchter

Die 25. Prignitzer Kreistierschau auf dem Festplatz in Blüthen erwies sich als ziemlich windige Angelegenheit. Aber das bezog sich nur auf das Wetter. Denn die Prignitz präsentierte sich als bodenständige und wetterfeste landwirtschaftliche Region. „Für die Tiere ist das Wetter gut“, meinte ein Gast, „besser als die Hitze im Vorjahr.“ Natürlich war weit mehr zu sehen als nur Milchkühe, Pferde und Schafe, es gab viele Stände und eine gute Essensversorgung. Veranstalter ist wie immer der 1994 gegründete Prignitz-Tierschauverein.

Ausgezeichnet wurden die besten Jungzüchter. Während Christoph Möller aus Baarz mit Bonnie bei den 18- bis 22-Jährigen gewann, kamen in den anderen Altersklassen Frederike Jaeger (zwölf bis 15 Jahre), Johann Möller (neun bis elf Jahre) und Jesko Jaeger (sechs bis acht Jahre) auf den ersten Platz.

Die jüngste Züchterin war dreieinhalb Jahre alt

Ganz süß die Allerjüngsten: Eda Schlestein war mit dreieinhalb Jahren die Jüngste, Nur ein paar Tage älter ist Johanna Wegt, und auch Maria Schneider und Jupp Lüdemann sind erst vier und fünf Jahre alt. Die Jury setzte sie alle gemeinsam auf den ersten Platz unter den Drei- bis Fünfjährigen.

Von Bernd Atzenroth

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