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Prignitz Nach Xavier: Land hilft beim Wald-Aufräumen
Lokales Prignitz Nach Xavier: Land hilft beim Wald-Aufräumen
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12:44 26.10.2017
Die Prignitz war besonder stark vom Sturm betroffen. Dort fielen reihenweise große Bäume um. Quelle: Andreas König
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Neuruppin/Pritzwalk

390 000 Festmeter Holz sind in den Wäldern der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin dem Sturmtief Xavier zum Opfer gefallen. Auch der Privatkleinwald ist davon betroffen. Jetzt beginnt das große Aufräumen. Dabei will das Land die Waldbesitzer unterstützen.

Das Landwirtschaftsministerium stellt Fördermittel zur Wiederverjüngung von geschädigten Beständen zur Verfügung. Förderfähig sind insbesondere flächige Schäden mit zahlreichen Würfen auf einer Fläche, nicht jedoch Einzelwürfe und Schäden auf Kleinstflächen. Die Förderung gilt für alle Bestandsalter und Baumarten. Der nächste Antragstermin ist der 15. Februar 2018, somit bleibt genügend Zeit für die fachliche Sondierung und Antragstellung.

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Weiterhin können Waldbesitzer für ihr Sturmholz eine 50-prozentige Einkommenssteuerermäßigung für außerordentliche Holznutzungen bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, teilt das Landwirtschaftsministerium mit..

Die betroffenen Waldbesitzer sind in diesen Tagen mit Aufräumarbeiten und der Verkehrssicherungspflicht beschäftigt. In den kommenden Wochen wird es darum gehen, das Schadholz aufzuarbeiten und Wertverluste gering zu halten. In solchen Ausnahmesituationen zeigt sich deutlich, dass der Kleinprivatwald, der in einem forstwirtschaftlichen Zusammenschluss organisiert ist, Vorteile gegenüber den „Einzelkämpfern“ hat. Die Bündelung von Flächen macht sich sowohl bei der Aufarbeitung der umgeworfenen Bäume als auch beim anschließenden Holzverkauf positiv bemerkbar.

Die Oberförstereien des Landesbetriebs Forst Brandenburg und private forstliche Dienstleister stehen den Waldbesitzern beratend zur Seite. Für Fragen stehen die zuständigen Revierleiter beziehungsweise die Leiter der Oberförstereien zur Verfügung. Mitglieder in Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) sollten sich an ihre FBG wenden.

Von MAZ-online