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Prignitz Optimieren, nicht nur sparen
Lokales Prignitz Optimieren, nicht nur sparen
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12:39 11.07.2013
Im Jugendclub fühlen sich die JUgendlichen beim Monopoly-Spiel wohl. Quelle: Dirk Klauke
Pritzwalk

Ein wenig Unruhe hatte es in Pritzwalk gegeben, nachdem Bürgermeister Wolfgang Brockmann bei der vorletzten Stadtverordnetenversammlung mitteilte, dass der Pritzwalker Schülerklub, der derzeit noch sein Domizil unter der Bibliothek hat, demnächst umziehen würde – und zwar in den Jugendclub in Pritzwalk Nord.

Doch inzwischen haben sich alle Verantwortlichen zu einer Gesprächsrunde getroffen, und nun hat die Stadt verdeutlicht: Zwar bringt der Umzug des Clubs durchaus einen Spareffekt mit sich, jedoch bedeutet dies nicht, dass die Einrichtungen für die Jugendarbeit in Pritzwalk nun den Gürtel enger schnallen müssen. „Es geht darum, die Schulsozialarbeit zu optimieren“, sagt Brockmann, „und den Sozialarbeitern der BBL dafür mehr Freiraum zu schaffen.“

Bislang arbeiten die Schulsozialarbeiter, die bei der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) beschäftigt sind, vor allem in den weiterführenden Schulen. Nun soll die Schulsozialarbeit auch an Grundschulen angeboten werden, erläuterte Volker Hoffeins, Vorsitzender des Bildungsausschusses der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung, der ebenfalls an der Beratung im Jugendclub teilnahm. An die Vertreter der beiden Jugendklubs erging zudem die ausdrückliche Einladung des Ausschussvorsitzenden, dass die Jugendlichen oder auch andere Akteure sich bei offenen Fragen an den Ausschuss wenden können. Brockmann sprach die Einladung ebenso aus.

In den kommenden Wochen soll der Umzug stattfinden. Dazu werden im Jugendclub Nord zunächst auch die Voraussetzungen geschaffen, sagte Brockmann. Denn tatsächlich sollen die beiden Clubs schon aus Gründen der Altersstruktur ihrer Besucher nicht einfach fusionieren, stattdessen soll es sozusagen zwei Clubs unter einem Dach geben. Einige Umgestaltungen im Club stellte Brockmann in Aussicht. Platz genug sei auf dem Gelände vorhanden, das nicht nur großzügige Innenräume, sondern auch ein großes Außengelände hat.

Vor allem aber soll die Zahl der Veranstaltungen von Außenstehenden im Jugendclub deutlich reduziert werden, sagte der Bürgermeister, sodass die Räume für die Nutzung durch die Jugendlichen zur Verfügung stehen.
In die Räume, die der Schülerclub derzeit unter der Bibliothek hat, soll das Stadtarchiv einziehen, das dann eng mit der Stadtbibliothek kooperieren kann.
Die derzeitigen Räume des Stadtarchivs können dann vom Stadt- und Brauereimuseum genutzt werden, das nur wenige Flächen für Büro und Magazin zur Verfügung hat.

Von Claudia Bihler

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