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Prignitz Parkfest in Bootz zieht Besucher an
Lokales Prignitz Parkfest in Bootz zieht Besucher an
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16:01 30.06.2019
Bei der Kutschfahrt mit Warmblütern wird die Gegend mit ihren herrlichen Bäumen erkundet. Quelle: Kerstin Beck
Bootz

Wer feiern und doch der Hitze ein Schnippchen schlagen wollte, begab sich am Samstagnachmittag in das kleine Bootz.

Wie eh und je gab es im dortigen ehemaligen herrschaftlichen Park gemütliche Stunden - mit einem großen Kuchenbuffet, heißen und vor allem gut gekühlten Getränken bis hin zur leckeren Bowle.

„Seit wann wir hier das Parkfest begehen, kann niemand so recht sagen,“ erzählte Nico Bernhard, der Vorsitzende des Bürgervereine Garlin-Bootz, „aber wir sind der Meinung, dass es das 27. sein müsste.“ Und dazu kam aber noch eine exakte Zahl: „Das Durchschnittsalter hier im Ort beträgt 44 Jahre, und das Dorf ist inzwischen so attraktiv geworden, dass momentan niemand hierherziehen kann – denn es gibt weder leere Häuser noch verfügbare Bauplätze.“

Parkfest wurde in Bootz (Gemeinde Karstädt) gefeiert. Quelle: Kerstin Beck

Das schien aber den Feiernden, die auch aus den umliegenden Gemeinden gekommen waren, nichts auszumachen. Hier spielte nun mal die Musik, und das waren die Prignitzer Blasmusiker, die wenigstens ihr Zeltdach über dem Kopf hatten. Und bei dem Titel „Wir sind Kinder von der Elbe“ zog es die Tanzbegeisterten erst recht auf die Bühne, was wohl daran lag, dass auch Gäste „von der Elbe“, so auch aus Wittenberge, hierher gekommen waren.

Hüpfburg für die Jüngsten

Sportlich betätigen konnten sich auch die jüngsten Besucher auf einer Hüpfburg - und zum Glück auch unter Aufsicht von zwei Erwachsenen. Wen es dann in die „weite Welt“ zog - und damit wenigstens ein ganz kleines bisschen weg vom beschaulichen Trubel, der konnte in die Kutsche steigen und sich eine Viertelstunde hindurch auf schattigen Wegen von Hans-Jürgen Fenske mit seinen beiden Warmblütern die Gegend mit ihren herrlichen Bäumen genießen.

Leckeres Kuchenbuffet. Quelle: Kerstin Beck

„Denn es gibt hier ja auch interessante Gewächse wie Thuja, Lebensbäume, Weymouthskiefern und Hainbuchen – nebst riesigen Eichen und schattigen Linden – zu sehen. Aber den Birken sieht man bereits an, wie sie unter der Hitze leiden“, war von Jürgen Teubner, dem Dallminer Förster, zu erfahren.

Aber das machte ebenfalls nichts aus, denn am Abend gab es von der örtlichen Feuerwehr eine Löschangriff-Vorführung, die hoffentlich in die richtige Richtung ging.

Von Kerstin Beck

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