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Perleberg 19 Teams beim Spaßwettkampf der Perleberger Feuerwehr
Lokales Prignitz Perleberg 19 Teams beim Spaßwettkampf der Perleberger Feuerwehr
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00:20 16.04.2019
Mit Feuereifer dabei – wenn auch nur zum Spaß: Die Brandschützer aus Spiegelhagen im Einsatz. Quelle: Stephanie Fedders
Perleberg

Der Teufel steckte im Detail. Einmal nicht aufgepasst und schon schoss das Wasser aus dem Schlauch. Die pitschnassen Fußballer nahmen es mit Humor, schließlich hatte die Freiwillige Feuerwehr Perleberg am Sonnabend zum Spaßwettkampf eingeladen.

Perleberger Wehr nutzt den Heimvorteil

Und Spaß hatten alle Gäste, die der Einladung der Perleberger gefolgt waren und sich dem nicht ganz ernst gemeinten Wettkampf auf dem Großen Markt stellten. Es war ein weiterer Programmpunkt im Kalender der Kreisstadtwehr aus Anlass des 150. Geburtstages.

19 Teams aus der Prignitz nahmen am Spaßwettkampf der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg teil. Es war eine von vielen Veranstaltungen aus Anlass des 150. Geburtstages der Wehr.

Am Ende half wohl der Heimvorteil: Die Perleberger belegten den ersten Platz. Dicht gefolgt von den Feuerwehren aus Premslin/Glövzin und Uenze, die beide einen Pokal mit nach Hause nahmen. Das Fass Bier für den Sieger teilten die Gastgeber mit allen Teilnehmern, die sich nach dem Wettkampf noch zu einem Umtrunk in der Wache versammelten.

Cheforganisator Maik Müller hatte sein Team früh morgens um 6 Uhr versammelt. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es in die Altstadt, um vor Ort aufzubauen und alles vorzubereiten. Neben den aktiven Kameraden waren auch viele Mitglieder des Fördervereins und aus der Alters- und Ehrenabteilung dabei und übernahmen Aufgaben.

Fünf Stationen mussten absolviert werden

Den großen Rückhalt und die Resonanz der Nachbarwehren auf die Einladung lobte Perlebergs Ortswehrführer Christoph Böhrnsen, der sich freute, dass alle Teilnehmer getreu dem Thema der Veranstaltung mit Spaß bei der Sache waren. „Die Platzierungen sind nicht so wichtig, vielmehr sollen sich die Vereine und Kameraden kennenlernen und ins Gespräch kommen“, betonte der Berufsfeuerwehrmann.

Die Feuerwehr aus Kuhsdorf im Wettkampffieber. Quelle: Stephanie Fedders

Dafür boten die vielfältigen Herausforderungen genug Gelegenheit. Wer nicht gerade gefordert war, stand an der Seite, feuerte an oder kommentierte die Leistungen. Das Repertoire an klugen Sprüchen war so abwechslungsreich wie der Parcours, den die 19 Teams absolvieren mussten. Fünf Stationen waren aufgebaut. Dazu gehörten ein großes Puzzle, Stiefelweitwurf und Mannschaftsskilaufen.

Auch die SSV-Fußballer sind dabei

Los ging es mit der vermeintlich schwersten Aufgabe, das große Tanklöschfahrzeug einige Meter weit zu ziehen. Hier war echte Muskelkraft gefordert und dabei zeigte sich, wer konditionell in Form war. „Leck mich am …“, entfuhr es einem der Brandschützer nach der schweißtreibenden Aktion.

Doch das war längst nicht alles. Auch die Bedienung der alten Handdruckspritze war ohne ordentlichen körperlichen Einsatz ein hoffnungsloses Unterfangen. Dennoch wagten sich auch Ungeübte an die Herausforderung. Dazu gehörten die Fußballer von Einheit Perleberg. Das Wasser bahnte sich schon seinen Weg durch den Schlauch, aber die Spritze war noch nicht angekoppelt. Es folgte eine unfreiwillige Dusche und erste Hilfe von Maik Müller, der an alles gedacht hatte und Handtücher reichte.

Ausstellung zur Geschichte der Wehr eröffnet

Frank Plokarz, der Vorsitzende des Sportvereins, zog selbstkritisch Bilanz des nassen Einsatzes: „Die Koordination ist gar nicht so einfach“, musste er feststellen. Die Sportler gehörten genauso wie das THW aus Wittenberge oder der Rettungsdienst zu den Partnern der Feuerwehr, die gerne teilnahmen. „Die Kameraden unterstützen uns ja auch immer, zum Beispiel am Donnerstag bei unserem Osterfeuer“, lobte Frank Plokarz das gute Miteinander.

Am Sonnabend wurde auch die Ausstellung zur Geschichte der Perleberger Wehr in den Räumen am Großen Markt 11 eröffnet. Spritzen, Masken, Funkgeräte und noch viel mehr dokumentieren die vergangenen 150 Jahre.

Von Stephanie Fedders

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