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Perleberg Abiturienten feiern ihren letzten Schultag
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00:22 31.05.2019
45 Gymnasiasten waren es in diesem Jahr, die zum Abschluss ihrer Schulzeit einen Baum am Krankenhaus pflanzten. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Am Krankenhaus ging die Post ab. Mit lautem Pfeifen und moderner Tanzmusik feierten die Abiturienten des Gottfried-Arnold-Gymnasiums in Perleberg ihren letzten Schultag. Mit dem Bollerwagen zogen sie am Dienstag einmal quer durch die Stadt.

Magnolie für die Ewigkeit

In der Dobberziner Straße machten sie einen Boxenstopp. Das ist mittlerweile schon Tradition. Jedes Jahr pflanzen die Schüler der zwölften Klasse ihren Abi-Baum auf dem Gelände des Kreiskrankenhaus, in diesem Jahr eine Magnolie.

Schnell war die Magnolie im Boden, fix noch Sand hinzu und schon stand der Baum für die Ewigkeit. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Die 28 Mädchen und 17 Jungen machten dabei richtig Party – tanzten und sangen, was das Zeug hielt. Am sogenannten Chaostag sei es ihnen gegönnt, so wollte Geschäftsführer Karsten Krüger auch gar nicht lange stören.

Studium oder Ausbildung

Er wünschte den Abiturienten alles gute für die Zukunft. „Vielleicht fängt ja der eine oder andere auch bei uns im Krankenhaus eine Ausbildung an“, sagt er. Angehende Medizinstudenten waren zumindest unter ihnen.

Der fast zehnminütige Abitanz gehört mittlerweile zur Tradition des Chaostages. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Ob Studium oder Ausbildung, das ist im Jahrgang sehr gemischt, verrät Schülerin Romina Dahncke. Sie selbst geht nach Potsdam. Dort will sie Sonderpädagogik auf Grundschullehramt studieren. Auf ihre eigene Schulzeit wird sie jedoch noch lange zurückblicken.

Spannende und aufregende Zeit

„Es war ein buntes Abenteuer. Ich denke, wir haben das gut gemeistert“, sagt sie. Mit den Ergebnisses zumindest scheinen alle sehr zufrieden zu sein. Eine Schülerin schaffte sogar den Durchschnitt 1,0.

Die Mitarbeiter und Patienten waren von der Tanzeinlage sichtlich begeistert. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

„Wir haben uns gemeinsam unterstützt, blöde Tage besser und gute Tage noch besser gemacht, und die letzten sechs Jahre geschafft“, so Romina Dahncke. Nun beginne eine spannende und aufregende Zeit für alle 45 Abiturienten.

Besuch bei anderen Schulen

Für die Pennäler war das Krankenhaus bereits der dritte Halt an diesem Dienstag. Beginn war am Haus 1 der Schule in der Puschkinstraße. Dort gab es ein richtiges Chaos. Die Abiturienten haben das ganze Haus in Beschlag genommen, geschmückt und verziert.

Mädchen und Jungen - alle machte beim Abitanz mit. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Anschließend ging es zum zweiten Schulgebäude des Gymnasiums in die Wilsnacker Straße, wo die siebten bis zehnten klassen schon auf sie warteten. Im Anschluss waren die Grundschulen an der Reihe.

Abiball in wenigen Tagen

An jeder Station führten die Zwölftklässler ihren fast zehnminütigen Abi-Tanz auf. Auch das hat schon über viele Jahre Tradition und kommt beim Publikum immer gut an – bei den Patienten und Mitarbeitern des Krankenhaus, aber auch bei den anderen Schülern der Perleberger Schulen.

Der Tanz ist gleichzeitig ein Abschied von der Schulzeit. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

In zweieinhalb Wochen bekommen die Abiturienten dann auch ihre Zeugnisse. Einen Tag später, am 15. Juni, feiern sie ihren Abiball in der Rolandhalle in Perleberg. Ab 23 Uhr sind alle Gäste zum Mitfeiern willkommen.

Von Marcus J. Pfeiffer

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