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Perleberg Auf der Jagd nach den Funklöchern in der Prignitz
Lokales Prignitz Perleberg Auf der Jagd nach den Funklöchern in der Prignitz
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16:33 20.11.2019
Garz verschwindet von der Landkarte der Funklöcher. Quelle: Stephanie Fedders
Perleberg

Nicht mehr lange und ein weiterer weißer Fleck wird von der Landkarte verschwinden. Die Gemeinde Plattenburg hat sich erfolgreich an der von der Telekom organisierten „Jagd nach den Funklöchern“ beteiligt und die Zusage für den Aufbau eines Mastes erhalten.

Der Mast wird am Ortsausgang von Garz aufgebaut

Der wird am Ortsausgang in Garz aufgebaut und soll auch den Empfang in der Umgebung verbessern. Dafür sorgen drei Antennen, die jeweils einen Winkel von 120 Grad abdecken. „Wir hoffen, dass auch Hoppenrade davon profitiert“, sagt Heike Zellmer aus der Verwaltung Plattenburg, die das Antragsprozedere begleitet hat.

Im August hatte die Telekom die Aktion „wir jagen Funklöcher“ ins Leben gerufen. Plattenburg hat schnell reagiert und bereits am 17. September ein positives Votum für den Standort Garz aus der Gemeindevertretung erhalten. Zellmer freut sich über die Zustimmung aller Mitglieder, weiß sie doch über den Bedarf auch in anderen Orten der Gemeinde. „Schön, dass es demokratisch entschieden wurde.“

Das Grundstück sei schon ausgewählt, jetzt laufen die Detailabsprachen, erklärt Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner. Auch der Aufbau des Masts soll zeitnah erfolgen, von Wagner geht von einer Realisierung des Projektes innerhalb der nächsten sechs Monate aus.

Auch andere Anbieter können den Mast nutzen

Steht der Mast, kommt die Telekom für die Kosten auf. Das Unternehmen wirbt aber ausdrücklich dafür, dass auch andere Anbieter das Gerüst nutzen können. Wir geben den Mast für alle Wettbewerber frei“, signalisiert Georg von Wagner.

Schon jetzt zieht die Telekom eine positive Bilanz der Aktion, die als Ergänzung zum regulären Ausbauprogramm zu verstehen ist. „Es stößt auf hohes Interesse, wir haben Massen an Bewerbungen“, bilanziert von Wagner kurz vor Ende der Bewerbungsfrist. Am 30. November muss der letzte Antrag eingegangen sein.

Ihre Chance suchen will auch noch die Gemeinde Gülitz-Reetz. Auf der Sitzung am 26. November in Wüsten Vahrnow soll dazu ein Beschluss gefasst werden.

Kommt der Mast, soll er in Reetz stehen. Nicht zuletzt, da die Landesstraßen 10 und 13, die den Ort schneiden, als Ausweichstrecken für die A 14 gelten. Und „damit Feuerwehren und Rettungsdienste auch erreichbar sind“, erklärt Gemeindebürgermeister Detlef Spiegelberg.

Von Stephanie Fedders

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