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Perleberg Bad Wilsnack bietet Platz für Bauherren
Lokales Prignitz Perleberg Bad Wilsnack bietet Platz für Bauherren
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14:48 07.01.2020
Direkt hinter der Wilsnacker Kirche stand früher das Schloss. Hier könnte Neues entstehen. Quelle: Stephanie Fedders
Bad Wilsnack

Viele Kommunen bemühen sich vergebens, Bad Wilsnack hat Fakten geschaffen: Die Kurstadt kann Bauplätze in bester Innenstadtlage anbieten und bewirbt die Fläche am Akazienweg bereits auf ihrer Internetseite.

Sieben Grundstücke sind in der Innenstadt zu verkaufen

Die Voraussetzungen dafür zu schaffen ist das Ergebnis von Investitionen in die städtische Infrastruktur, die sich in Zukunft auszahlen sollen. Bürgermeister Hans Dieter Spielmann spricht von einem „perfekten Gelände“, das die Stadt hier geschaffen hat. Alle sieben Grundstücke, die verkauft werden sollen, seien bereits voll erschlossen.

Angeboten wird das Bauland im „Wohnpark Akazienstraße“ zum Preis von 70 Euro pro Quadratmeter. Die Grundstücksgrößen können zwischen 700 und 1400 Quadratmeter variieren. Auskünfte erteilt die Verwaltung.

Anfragen gebe es bereits, so Spielmann. Daher habe die Stadt großes Interesse, weitere Baugebiete zu erschließen. Zunächst soll allerdings eine der Straßen im Stadtgebiet saniert werden, die es nötig hat: Der Nelkenweg. Das habe die Stadtverordnetenversammlung mit dem Beschluss zum Haushalt für das Jahr 2020 auf den Weg gebracht.

Machbarkeitsstudie für die „Schlossplatte“

Entwickelt werden soll auch die Grünanlage hinter der Kirche sowie die Fläche, auf der sich ehemals das Schloss befand. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, die Wege aufzeigt, wie die „Schlossplatte“ genutzt werden kann.

Zu den angedachten Investitionen in den kommenden Monaten gehören auch die Umsetzung des Digitalpaktes an der Elbtalgrundschule und der Bau einer Buswendeschleife im Ortsteil Klein Lüben.

Die Stadt hat außerdem Geld für die angedachte Sanierung eines Abschnittes des überregionalen Radweges der „Bischofstour“ eingestellt, der in Richtung Plattenburg bis zur Gemarkungsgrenze am Forsthaus führt. Die Kosten in Höhe von rund 629 000 Euro werden laut Kämmerer Matthias Lodwig zu 90 Prozent durch die Förderung der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gedeckt – das entspricht rund 581 000 Euro.

Ideen für die Städtefreundschaft mit Argentinien gesucht

Die Stadtverordneten gaben für die Ausgaben grünes Licht trotz roter Zahlen. Der Ergebnishaushalt, in dem Aufwendungen und Erträge zusammengefasst werden, prognostiziert für 2020 einen Fehlbetrag von 256 300 Euro. Das Minus kann allerdings durch den Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden.

Verabschiedet wurde auf der jüngsten Sitzung auch die Beschlussvorlage zur Anbahnung einer Städtefreundschaft mit Argentinien. Es ist das vorläufige Ergebnis einer Anfrage über die argentinische Botschaft für die Stadt Villa Elisa im Jahr 2018.

Um das Projekt mit Leben zu erfüllen, seien die Ausschüsse der Stadt gefragt, die sich über ein Konzept verständigen sollen. „Jetzt gilt es, interessierte Unterstützer zu finden“, sagt Bürgermeister Hans Dieter Spielmann. Er baue dabei vor allem auf das Engagement der neuen und jungen Stadtverordneten, die seit der Kommunalwahl dabei sind.

Von Stephanie Fedders

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