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Perleberg Christophorusschule bereichert das Dorfleben in Garz
Lokales Prignitz Perleberg Christophorusschule bereichert das Dorfleben in Garz
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17:13 27.11.2019
Ruckzuck erobert, die Vogelnestschaukel des neues Spielplatzes der Christophorusschule in Garz. Quelle: Stephanie Fedders
Garz

Es hat sich einiges getan in Garz, rund ums alte Gutshaus an der Straße nach Hoppenrade. Seitdem das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) den Standort für sich entdeckt und hier eine Außenstelle der Christophorusschule Hoppenrade eingerichtet hat, ist viel Leben in die alten Gemäuer eingezogen.

Stiftungen haben Bau des Spielplatzes möglich gemacht

Die allerneueste Errungenschaft wurde am Mittwoch offiziell eingeweiht und von den Kindern sofort getestet: Ein großzügiger Spielplatz mit unendlich vielen Möglichkeiten zum Toben. Schaukel, Kletterturm und die Wipptiere waren im Nu erobert.

Willkommene Abwechslung zum Unterricht, das Toben auf dem neuen Spielplatz. Quelle: Stephanie Fedders

Möglich gemacht wurde die Investition durch die Unterstützung von zwei Stiftungen. „Sie haben insgesamt 60 000 Euro zur Verfügung gestellt“, erklärte Jörg Stricker, Fachbereichsleiter des CJD in der Prignitz. Dafür gab es den ersten Applaus der Kinder, Lehrkräfte und Betreuer.

„Jetzt müsst ihr aber noch mal klatschen für die Leute, die sich engagiert haben“, forderte Stricker. Und so wurde es erneut laut, worüber sich Arno Brunsch freuen durfte. „Ohne sie hätten wir alt ausgesehen. Es ist fantastisch, was hier entstanden ist“, bedankte sich Jörg Stricker im Namen aller beim Hausmeister.

Dank an Hausmeister Arno Brunsch

Brunsch hat viele Akzente auf der Außenanlage gesetzt und nicht zuletzt das sehenswerte Häuschen gebaut, in dem jetzt genügend Platz zum Abstellen ist. Mit vielen Ideen habe sich laut Stricker auch das Pädagogenteam eingebracht, wobei noch nicht alles umgesetzt werden konnte.

So soll im kommenden Jahr noch die Fläche an der südlichen Grundstücksgrenze rund um den Weiher aufgewertet werden. Hier wird eine Wohlfühloase geplant, verriet Stricker. Wenn die entstanden ist, wird auch der Zaun entfernt, der derzeit noch als Sicherheitsmaßnahme das Areal abgrenzt.

Außerdem planen die Verantwortlichen noch die Umsetzung eines Ökologie-Projektes mit Hilfe einer finanziellen Spende in Höhe von 5000 Euro. Dafür sollen Tiere auf der Anlage ein neues Zuhause finden und die pädagogische Arbeit mit den Kindern unterstützen. Die Kinder freuen sich schon, weiß Jörg Stricker. Bis dahin müssen sie noch mit den „federnden Schafen“ auskommen, so sehen nämlich in Garz die Wipptiere aus.

Nachfrage ist höher als das Platzangebot

Vor einem Jahr war der Standort Garz nach rekordverdächtiger Umbauzeit von nur fünf Monaten eröffnet worden. Das, was seitdem entstanden ist, „ist ein Gewinn für das ganze Dorf“, sagt Schulleiter Uli Resch. Alle fühlen sich sehr wohl in den Räumlichkeiten, die perfekt seien für die schulischen Ansprüche des CJD.

Landrat Torsten Uhe (links) ließ sich von Jörg Stricker (rechts) und Uli Resch die Räume in Garz zeigen. Quelle: Stephanie Fedders

Davon ließ sich auch Landrat Torsten Uhe bei einem Besuch vor wenigen Tagen überzeugen, der die vielfältige Arbeit des CJD an den verschiedenen Standorten in der Prignitz als Bereicherung für die Region lobte. Uhe zeigte sich erfreut, dass das Interesse die Kapazitäten in Garz weit übersteigt und für das CJD letztlich eine Bestätigung für die Erweiterung der Schule ist.

Aktuell werden 120 Kinder in Garz und Hoppenrade unterrichtet. Mit zwei neuen Klassen erfolgte der Start ins Schuljahr. „Es hätten drei sein können“, erzählt Uli Resch, so groß sei die Nachfrage. Sein Fazit nach einem Jahr in Garz: „Wir sind glücklich.“

Von Stephanie Fedders

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