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Perleberg Das Radlerparadies Prignitz geht alle an
Lokales Prignitz Perleberg Das Radlerparadies Prignitz geht alle an
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18:39 17.10.2019
Beliebte Route, der Elberadweg bei Wittenberge. Zwei Abschnitte werden mit Fördermitteln ertüchtigt. Quelle: Martin Ferch/Stadt Wittenberge
Perleberg

Fans moderner Technik dürfen sich auf das 15. Tourismusforum des Tourismusverbandes Prignitz am 28. Oktober freuen. Passend zum Thema „Radlerparadies – wie sattelfest ist die Prignitz?“ wird ein neuer Imagefilm vorgestellt, der den Gästen realitätsnah Eindrücke der Umgebung vermittelt und natürlich Lust auf die Region machen soll.

Lenzerwische-Tour für den Imagefilm ausgesucht

Angefertigt wurden die 360-Grad-Aufnahmen in diesem Sommer entlang der Elbe. Der Tourismusverband hat für die PR-Idee die „Lenzerwische-Tour“ ausgesucht, die durch die Plusbus-Anbindung und geführte Touren zu den Top-Angeboten im Landkreis gehört. Jetzt soll der Imagefilm helfen, „die Route als Markenprodukt zu etablieren“, sagt Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz.

Und hier kommt die Technik ins Spiel – nämlich in Form so genannter Virtual-Reality-Brillen, die Laskewitz und sein Team zum Tourismusforum in die Kulturscheune nach Schilde mitbringen. Jeder ist eingeladen, einen Blick zu riskieren und einzutauchen in das Radlerparadies Prignitz.

Später kommen die Brillen auf Messen zum Einsatz und sollen den gestressten Großstädter in die Natur entführen. „So können sie ein Gefühl für die Prignitz bekommen und zu einem Urlaub inspiriert werden“, erklärt Mike Laskewitz.

Die besten Ideen zur Weiterentwicklung werden prämiert

Die Teilnehmer des Forums nähern sich dem Thema Radfahren auch auf anderen Wegen. Mehrere Vorträge geben Einblicke in das Angebot, die Vermarktung und die Möglichkeiten, die die Prignitz in dem Bereich bietet. So wird Tino Freißler vom ADFC-Landesverband referieren und die Prignitz mit einem „Deutschlandblick“ betrachten, weiß Mike Laskewitz und setzt dabei auf neue Impulse.

Außerdem werden die Ergebnisse der Umfrage zur Weiterentwicklung des „Radlerparadieses Prignitz“ vorgestellt und in diesem Zusammenhang die besten Ideen prämiert. Der Verband ist jetzt schon gespannt, ob es ein Vorschlag ist, der sich umsetzen lässt.

Bei der kritischen Reflexion, ob die Prignitz den Ansprüchen der Radfahrer gerecht wird, setzt der Verband auf eine breite Beteiligung. „Das Radlerparadies geht uns alle an“, betont Mike Laskewitz und nimmt nicht nur die Touristiker sondern auch die Kommunen in die Pflicht: „Jeder hat seine Anteile daran, dass es ein perfekter Tag wird für den Gast.“

Kommunen investieren Fördermittel in überregionale Routen

Aktuell gibt es Beispiele dafür, wie man besser werden kann. In den kommenden Monaten sind Investitionen in einige Prignitzer Abschnitte der überregionalen Radwege vorgesehen. Dank Fördermittel der Investitionsbank des Landes Brandenburg lässt die Stadt Pritzwalk Abschnitte des Elbe-Müritz-Radweges sowie der Bischofstour ausbauen und sanieren. Wittenberge verbessert zwei Abschnitte auf dem Elberadweg. Perleberg und Karstädt werden mit Projekten folgen.

In der Gemeinde Plattenburg steht die grundsätzliche Entscheidung noch aus. Kommenden Montag soll der Ausschuss für Bau und Planung erneut beraten und eine Empfehlung aussprechen. Es geht um einen Abschnitt zwischen Plattenburg und Bad Wilsnack.

Anmeldungen für das Tourismusforum nimmt der Tourismusverband Prignitz telefonisch unter 03876/30 74 19 20 oder per Mail an info@dieprignitz.de entgegen. Beginn: 13 Uhr.

Von Stephanie Fedders

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