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Perleberg Digitaler Foto-Nachlass aus Perleberg in Potsdam
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00:23 18.05.2019
Eröffneten die Ausstellung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (v.l.n.r.): Museumsleiter Frank Riedel, Bürgermeisterin Annett Jura und Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil. Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Perleberg/Potsdam

 Portraits und Ästhetik, Industriekultur und Architektur: Die Gänge des Kulturministeriums in Potsdam zeigen seit Dienstag 48 Motive des Perleberger Fotografen Max Zeisig (1867–1937).

Die Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil eröffnete zusammen mit dem Museumsleiter Frank Riedel und Bürgermeisterin Annett Jura aus der Rolandstadt die Ausstellung des Stadt- und Regionalmuseums in Perleberg.

„Mit der Ausstellung über Max Zeisig würdigen wir einen der großen Brandenburger Fotografen und ermöglichen einen Einblick in die Arbeit eines unserer erfolgreichen Museen im Land und in ein spannendes Projekt zur Digitalisierung historischer Fotografien“, so die Staatssekretärin. Das Kulturministerium ermöglichte, dass ein Großteil des Bestandes von rund 1000 historischen Glasplatten-Negativen für die Zukunft erhalten bleiben.

442 Glasplatten-Negative sind digitalisiert

Der größte Teil dieser Platten stammt aus dem Atelier des Perleberger Fotografen, eines der bedeutendsten Brandenburger Fotografen in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik.

Seine Porträts, Landschaftsbilder, Architekturaufnahmen und Auftragsarbeiten für die Industrie verraten die Liebe des Lichtkünstlers zum Detail und zur Ästhetik der Fotografie.

Mit 4 250 Euro unterstützte das Land die Digitalisierung der Glasplatten von Max Zeisig. Bei dem Projekt konnten Fachleute 442 Glasplatten digitalisieren und so für die Museumsarbeit, die Forschung und für Publikationen nutzbar machen. Ein Teil der Digitalisate wird auf der Plattform www.museum-digital.de der Öffentlichkeit weltweit zugänglich gemacht.

Ausstellung bis zum 26. Juli zu sehen

„Mit der Max-Zeisig-Ausstellung in Potsdam wollen wir dem Ministerium ein Dank für die Förderung aussprechen und zugleich Prignitzer Kultur in die Landeshauptstadt tragen“, sagt Frank Riedel.

Die Ausstellung der Foto- und Handwerkskunst ist noch bis zum 26. Juli im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Potsdam zu sehen und kann montags bis freitags von 7 Uhr bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Von Marcus J. Pfeiffer

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