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Perleberg Nach Austritt von Ammoniak: Einsatz bei Vion nach elf Stunden beendet
Lokales Prignitz Perleberg Nach Austritt von Ammoniak: Einsatz bei Vion nach elf Stunden beendet
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10:32 24.02.2019
Feuerwehreinsatz wegen eines Lecks im Ammoniaktank bei der Fleischerei Vion in Perleberg. Quelle: Feuerwehr Perleberg
Quitzow

Einen elfstündigen Einsatz zog das Ausströmen von Ammoniak beim Fleischproduzenten Vion bei Quitzow (Stadt Perleberg) nach sich. Erst am späten Freitagabend konnten die Einsatzkräfte wieder abziehen. Insgesamt waren 109 Katastrophenschützer zum Einsatz gekommen, wie die Feuerwehr Perleberg in ihrem Abschlussbericht verlauten ließ. Im Einsatz war die Gefahrguteinheit des Landkreises - darunter neben den Feuerwehren aus Perleberg und den Ortsteilen Quitzow, Groß Buchholz, Spiegelhagen, Düpow und Dergenthin sowie aus Wittenberge, Karstädt und Premslin/Glövzin auch die sogenannten ABC-Erkunder aus Wittenberge und Sadenbeck mit besonderer Messtechnik. Die Einsatzkräfte aus Bad Wilsnack bauten ihre Dekontaminationsstrecke auf, um die Feuerwehrleute nach ihrem Einsatz dekontaminieren zu können, um eine Verschleppung womöglich schädlicher Stoffe zu verhindern.

Vor Ort anzutreffen waren auch: das Feuerwehrtechnische Zentrum (FTZ), die Untere Wasserbehörde, der Wasser- und Abwasser-Zweckverband, der Stellvertretender Kreisbrandmeister Volker Lehmann, Perlebergs Stadtbrandmeister Thomas Gäde und Bürgermeisterin Annett Jura.

Leck an einer Leitung in einer Kühlanlage

Zunächst hatten die Katastrophenschützer aber die 275 Betriebsangehörigen evakuiert. Die Ursache des Gasaustritts, ein Leck an einer Leitung in einer Kühlanlage, war schnell gefunden und repariert, so dass die erste Gefahr schnell eingedämmt war.

Doch bis die Gefahr endgültig beseitigt war, sollte es noch dauern. Es begann ein langwieriger Prozess, um die Konzentration des Ammoniaks in den Räumlichkeiten zu senken. Zahlreiche Trupps kamen dafür unter schwerem Atemschutz und teilweise in Chemikalienschutzanzügen zum Einsatz.

Entwarnung erst am späten Abend

Über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) informiere die Einsatzleitung die Bewohner umliegender Ortschaften, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Erst am späten Abend konnte Entwarnung gegeben werden. Nach elf Stunden im Einsatz konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Weiteres Ammoniak strömte nicht mehr aus. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Insgesamt waren etwa 109 Einsatzkräfte vor Ort.

Von Bernd Atzenroth

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