Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Perleberg Immobilienhandel brummt
Lokales Prignitz Perleberg Immobilienhandel brummt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:17 28.05.2018
Bauplätze für Eigenheime sind in der Prignitz teurer.       Quelle: Thomas Wachs
Perleberg

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Prignitz hat in seiner jüngsten Sitzung unter Vorsitz von Christoph Richard über den regionalen Grundstücksmarkt beraten. Demnach wurde 2017 im Landkreis nach einem stetigen Anstieg in den vergangenen Jahren der höchste Geldumsatz seit 20 Jahren registriert.

Insgesamt wechselte bei 1339 Kaufverträgen – 4 Prozent mehr als 2016 – eine Fläche von 2728 Hektar für 107 Millionen Euro den Besitzer. Der Geldumsatz stieg damit um 19,2 Prozent. Wittenberge hat mit 15,3 Prozent den höchsten Anteil an Kaufverträgen.

Vor allem bebaute Grundstücke werden in der Prignitz gekauft und verkauft. 70,2 Prozent des gesamten Geldumsatzes wurden im Berichtsjahr mit dem Verkauf solcher Immobilien erzielt. 2017 wurden 609 Verträge über bebaute Grundstücke erfasst, darunter sind 218 freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, 145 Reihenhäuser und Doppelhaushälften, 64 Mehrfamilienhäuser sowie 47 Wohn- und Geschäftshäuser und Bürogebäude.

Baulandpreise für den individuellen Wohnungsbau blieben stabil

Der Preis für ein freistehendes Einfamilienhaus – ohne Differenzierung nach Lage, Baujahr, Bauzustand und Ausstattung – lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 98 000 Euro, während für Reihenhäuser und Doppelhaushälften im Mittel 74 000 € gezahlt wurden.

Die Baulandpreise für den individuellen Wohnungsbau blieben stabil bis leicht steigend. In den urbanen Lagen – Wittenberge, Perleberg oder Pritzwalk – wurden im Durchschnitt 29 Euro je Quadratmeter und in der ländlichen Region 14 Euro je Quadratmeter gezahlt. Dabei wurden in der Stadt Wittenberge mit 48 Kauffällen die meisten Verkäufe unbebauter Grundstücke registriert.

Nach dem Rückgang im Jahr 2016 nahm der Grundstücksverkehr auf dem Markt für land- und forstwirtschaftliche Flächen wieder zu. Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 2409 Hektar etwa 26 Prozent mehr Flächen verkauft. Dabei stieg der Geldumsatz auf etwa 27 Millionen Euro.

Den aktuellen Bericht für den Landkreis gibt es als Broschüre oder PDF

Der Grundstückmarktbericht wird jedes Jahr beschlossen. Er informiert insbesondere über Umsätze, Preisentwicklungen und Preisniveau. Der Bericht ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung, aber auch Privatpersonen, die sich vor An- oder Verkauf einer Immobilie informieren wollen. Den aktuellen Bericht 2017 für den Landkreis gibt es als Broschüre oder PDF-Datei gegen eine Gebühr in Höhe von 35 Euro. 

Neben dem Grundstücksmarktbericht hat der Gutachterausschuss bereits Anfang 2018 die Bodenrichtwerte für baureifes Land und land- und forstwirtschaftliche Flächen mit dem Stichtag 31.Dezember 2017 beschlossen. Es sind durchschnittliche Werte für Gebiete mit gleichen Lage-, Nutzungs- und Wertverhältnissen. Sie beziehen sich auf unbebaute Grundstücke und sind als Quadratmeterpreise angegeben. Sie sind gute Ausgangswerte zur Marktorientierung.

 Die Bodenrichtwerte für Ackerland bewegen sich zwischen 0,90 und 1,40 Euro je Quadratmeter bei durchschnittlich 31 Bodenpunkten und einer mittleren Fläche von vier Hektar. Tendenziell werden für gute Ackerböden und größere Flächen höhere Preise gezahlt.  Für Grünland wurden Bodenrichtwerte in einer Spanne von 0,66 bis 0,90 Euro je Quadratmeter beschlossen.

Von Beate Vogel

Der Sozialpass beim Kinder- und Tierparkfest in Perleberg ist in diesem Jahr zugelassen. Das beschlossen die Stadtverordneten nach einem Antrag von Die Linke. Doch es gab auch kritische Stimmen.

28.05.2018

Das Catering bei Tour de Prignitz will gut organisiert sein. Deswegen arbeiten die Organisatoren seit 18 Jahren mit Lucullus zusammen – auch bei der 21. Auflage wieder.

27.05.2018

Die Uhr an der VR-Bank in Perleberg ist zurück. Über viele Jahre war der Platz dort leer. Doch ganz neu ist die alte dann aber doch nicht.

27.05.2018