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Perleberg Eine regionale Bank ist die landesweite Nummer Eins
Lokales Prignitz Perleberg Eine regionale Bank ist die landesweite Nummer Eins
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16:00 07.06.2019
Ingo Schlender (l.) und Martin Brödder, Vorstände der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz. Quelle: Bernd Atzenroth
Perleberg

Martin Brödder und Ingo Schlender ist die Zufriedenheit sichtlich anzumerken: Die beiden Vorständler der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz können Ergebnisse vorweisen, die weit und breit ihresgleichen suchen. Die Volks- und Raiffeisenbank ist mit ihrer Bilanz landesweite Spitze, aber auch unter den benachbarten VR-Banken liegen die Prignitzer ganz weit vorn.

„Wir sind in Brandenburg auf Platz Eins und wir haben 100 Prozent mehr Wachstum als der Durchschnitt der Volks- und Raiffeisenbanken“, freut sich Brödder. Dabei seien die VR-Banken die stabilste Bankengruppe Deutschlands. Martin Brödder führt diesen Erfolg vor allem auf die Bodenständigkeit zurück, ist aber auch stolz, dass dieses Ergebnis in der als strukturschwach geltenden Prignitz gelungen ist.

Bilanzsumme wuchs um 11,3 Prozent

„Hohes Kundenvertrauen führt zu hohem Wachstum“, sagt er, „die Rahmenbedingungen müssen gut sein, und das sind sie offensichtlich.“ Und gemeinsam mit den Sparkassen verstehen sich die Volks- und Raiffeisenbanken als die Banken des Mittelstands – dem eigentlichen Motor des Wirtschaftswachstums in Deutschland.

Um 11,3  Prozent gegenüber 2017 hat die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz ihre Bilanzsumme im Jahr 2018 gesteigert. Sie beträgt 844,2 Millionen Euro für 2018 – das ist ein Plus von 85,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Auch Kundeneinlagen und Kundenkredite verzeichnen deutliche Zuwächse um 11,7 beziehungsweise 12,8 Prozent. All dies ist das Ergebnis einer schon seit Jahren währenden Entwicklung.

Generalversammlung am 19. Juni

Die Bank verzeichne ein starkes Fondsgeschäft, und auch das Kreditgeschäft laufe gut. Das liegt laut Brödder auch am starken Wohnungsbaugeschäft, in dem es in der Prignitz laut Schlender schon seit zehn Jahre offenbar gut läuft. 28 Prozent betrage das Depot-Wachstum, sagt Schlender, „weil wir auch in Preismodellen teilweise besser sind als Internetbanken“.

Weitere Zahlen sind Beleg für eine eindrucksvolle Bilanz, die Brödder und Schlender am 19. Juni auf der Generalversammlung 2019 im Perleberger Henningshof vorstellen wollen. Im Jahr 2018 betreute die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz 1413,1 Millionen Euro an Kundenwertvolumen.

Hohe Dividende und soziales Engagement

3920 Mitglieder zählt die Genossenschaftsbank jetzt. „Ihnen gehört die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz“, sagt Brödder. Im Vorjahr habe die an die Mitglieder ausgezahlte Dividende bei acht Prozent gelegen. Die diesjährige Höhe muss die Generalversammlung per Beschluss am 19. Juni festlegen.

Präsent an allen Orten: Die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz ist langjähriger Partner der Veranstalter MAZ und Antenne Brandenburg bei der Tour de Prignitz. Quelle: Bernd Atzenroth

Auch andere in der Region haben etwas vom guten Ergebnis der Bank. Sie spendete vergangenes Jahr 54 579,06 zur Förderung und Unterstützung sozialer Projekte in der Region. Und wie seit über zwei Jahrzehnten unterstützt sie gemeinsam mit der AOK Nordost die Tour de Prignitz von Märkischer Allgemeiner und Antenne Brandenburg.

138 Mitarbeiter in 13 Filialen

Die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz hat 31 804 Kunden. Stabil ist auch die Mitarbeiterzahl. Sie liegt bei 138 inklusive 12 Auszubildender, unter denen sich auch ein angehender IT-Kaufmann befindet. Nach wie vor betreibt die Bank 13 Filialen und 20 Geldautomaten im Geschäftsgebiet. Zu dem gehört im übrigen auch Wittstock – beide Vorständler loben die positive Entwicklung der dortigen Filiale.

Von Bernd Atzenroth

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