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Perleberg Landkreis lädt zum Tag des offenen Denkmals in die Tuchfabrik nach Pritzwalk ein
Lokales Prignitz Perleberg Landkreis lädt zum Tag des offenen Denkmals in die Tuchfabrik nach Pritzwalk ein
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17:27 04.09.2019
Einblicke in die Geschichte: Die Pritzwalker Tuchfabrik lädt zum Tag des offenen Denkmals ein. Quelle: Stephanie Fedders
Pritzwalk

Mit einem Blick über die Grenzen eröffnet der Landkreis Prignitz am Sonntag, 8. September den Tag der offenen Tür. Die Auftaktveranstaltung wird in der Tuchfabrik Pritzwalk stattfinden, die nicht nur Schauplatz einer besonderen Dokumentation sein wird, sondern selbst Aktionen anbietet.

Schlösser aus der Grenzregion und der Prignitz zu sehen

Der Landkreis hat sich erfolgreich um die Ausstellung „Schlösserlandschaften in den deutsch-polnischen Grenzregionen“ bemüht und diese in die Prignitz geholt. Am Sonntag um 13 Uhr werden Landrat Torsten Uhe und Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel die Wanderausstellung eröffnen, die zuvor unter anderem im Potsdamer Landtag gezeigt wurde.

Die Geschichte diesseits und jenseits von Oder und Neiße wird auf großformatigen Tafeln dargestellt, die das Schicksal historischer Gebäude zwischen den Wojewodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern sowie den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen beleuchten.

Der Landkreis hat die Gelegenheit genutzt und darf eigene Akzente setzen. Das macht er mit für den Tag des offenen Denkmals angefertigten Tafeln, die Beispiele geschichtsträchtiger Bauten in der Ost- und Westprignitz zeigen. „Wir haben uns für vier Häuser entschieden“, erzählt Gordon Thalmann von der Unteren Denkmalschutzbehörde, der die Ausstellung mit konzipiert hat.

Führungen durch die Tuchfabrik Pritzwalk

Gezeigt wird ein Quartett unterschiedlichsten Zustandes und unterschiedlicher Nutzung: Demerthin, Krampfer, Rühstädt und Wolfshagen. Allesamt Schlösser mit interessanter Vergangenheit, aber einem unterschiedlichen Schicksal. Das positive Beispiel Schloss Wolfshagen mit einer Nutzung als Museum und Ort kultureller Veranstaltungen steht Schloss Demerthin gegenüber. Letztes Renaissanceschloss in der Mark, aber schon lange in einem Dornröschenschlaf mit ungewisser Zukunft gefangen.

Neben der Ausstellung wird die nicht minder interessante Tuchfabrik in Rundgängen vorgestellt. Lars Schladitz bietet um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr Führungen an. Die Wanderausstellung und die Exponate der Museumsfabrik sind bis 17 Uhr zu sehen.

Darüber hinaus öffnen weitere Denkmäler in der Prignitz am Sonntag ihre Türen. Dazu zählen die Kirchen in Kletzke (Kaffee und Kuchen bis 17 Uhr), Döllen (11 bis 19 Uhr), Quitzow (14 bis 16 Uhr) und Rosenhagen (15 bis 18 Uhr mit Eröffnung der Ausstellung „Tee im Turm“ und Musik). Ab 14 Uhr wird Pfarrer Johannes Kölbel spannendes aus der Geschichte der Persiuskirche in Brügge berichten.

Familie Anschau aus Rambow öffnet Haus und Garten

Für Unterhaltung sorgt das Duo Elva aus Berlin. Auch hier gibt es Kaffee und Kuchen.

Gudrun und Helmut Anschau aus Rambow öffnen ihr fast 300 Jahre altes Fachwerkhaus in Rambow und gewähren Einblicke in ihre privaten Räume. Ab 10 Uhr gibt es alle zwei Stunden Führungen. Zudem können am letzten Tag der Veranstaltungsreihe „offene Gärten“ in der Prignitz Beete, Obstwiesen und das Tiergehege auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück in der Hauptstraße 17 erkundet werden.

Auf der Internetseite www.tag-des-offenen-denkmals.de sind viele Objekte in einer interaktiven Karte eingetragen.

Von Stephanie Fedders

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