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Perleberg 835 Radler bringen 835 Euro für den guten Zweck
Lokales Prignitz Perleberg 835 Radler bringen 835 Euro für den guten Zweck
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01:16 20.05.2019
Vorneweg fuhren wieder die Radler der Bundeswehr. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Es war die kürzeste, aber wohl schönste Etappe der diesjährigen Tour de Prignitz, wie Bürgermeisterin Annett Jura am Freitagnachmittag in Perleberg resümierte. Mit Beifall und Jubel hießen die Einwohner der Rolandstadt die Teilnehmer der zweiten Etappe in ihrer Stadt willkommen.

Energiegetränk für die Radler

835 Radler drängten sich zurück durch die schmalen Gassen – entlang der Bäckerstraße auf den Großen Markt. Auf dem Schuhmarkt empfing sie die städtische Schützengilde mit einem Salutschuss. 48,3 Kilometer lagen dort hinter den Teilnehmer, es ging nach Wittenberge, Bad Wilsnack und zurück.

835 Radler fuhren am Freitag von Perleberg über Wittenberge und Bad Wilsnack zurück nach Perleberg.

„Das braucht Energie“, sagt Annett Jura. Für Landrat Torsten Uhe, die Bundeswehr und die Polizei spendierte sie eine kleine Erfrischung in Form eines Energiegetränks. Nach einem regenreichen Donnerstag schien am Freitag bei sommerlichen Temperaturen fast durchweg die Sonne, eine schweißtreibende Tour für die Radler.

Ganz besonderes Rad auf dem Marktplatz

Mit Sängerin Bianca Duda und einem Gitarristen der Band Prignitzfabrik gab Perleberg einen kleinen Vorgeschmack auf das große Stadtfest vom 13. bis 15. September in Perleberg. Auch dort wird die Prignitzer Coverband nach Stargast Marquess an gleicher Stelle auf der Bühne stehen und das Publikum mit ihrer Musik garantiert mitreißen.

Josef Gareis vom städtischen Oldtimerverein brachte ein ganz besonderes motorisiertes Fahrrad aus den 40er-Jahren mit. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Plötzlich ratterte ein Motor auf dem Marktplatz. Josef Gareis vom städtischen Oldtimerverein kam mit seinem motorisierten Fahrrad aus den 40er-Jahren vorgefahren. „Das ist ein ganz besonderes Stück“, sagt er. Norbert Kutzner aus Berlin erkannte, was da anders ist. Das Rad hat keine Strebe vom Sattel zur Hinterachse. „Ich beschäftige mich schon seit dem ich denken kann mit Fahrrädern. Das habe ich gleich erkannt“, so der Tourteilnehmer.

Perleberg ist eine Fahrradstadt

Für ihn hatte Josef Gareis noch eine kleine Überraschung mitgebracht. In einem kleinen Täschchen am Hinterrad war für den, der es richtig errät, ein altes Emblem versteckt. Das Rad der Marke AGB stammt aus dem Jahr 1940, der Motor ist zwölf Jahre jünger – ein wahres Schätzchen.

Die Coverband Prignitzfabrik wird auch beim Stadtfest im September auf der Bühne stehen - sie gaben einen kleinen Vorgeschmack. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Das Perleberg eine kleine Fahrradstadt ist, bewies die Rolandstadt erst jüngst beim ADFC-Fahrradklimatest und beim Anradeln. Im Juni nimmt die Verwaltung erneut an der bundesweiten Aktion Stadtradeln teil. Nach einem Jahr Pause war Perleberg in diesem Jahr auch wieder bei der Tour de Prignitz bei. „Es gab jede Menge zu sehen. Es lohnt sich immer wieder“, so die Bürgermeisterin.

Wie angekündigt wird die Stadt 835 Euro, einen Euro pro Radler, für einen guten Zweck spenden. Wohin das Geld geht, stand am Freitag noch nicht fest. Annett Jura kann es sich auch gut vorstellen, dass das Geld gesplittet wird.

Von Marcus J. Pfeiffer

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