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Perleberg Prignitz und Ostprignitz-Ruppin rocken die Grüne Woche
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13:08 15.01.2020
Die Brandenburg-Halle präsentiert sich nach vielen Jahren erstmals wieder in einem neuen Design. Quelle: Victoria Barnack
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Pritzwalk

Knieperkohl, Karneval und Kreismusikschule – lecker, bunt und musikalisch wird die diesjährige Internationale Grüne Woche in Berlin, wenn die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin die Brandenburg-Halle erobern. Die Organisatoren mussten nicht lange bitten, um ein abwechslungsreiches Programm für die größte Verbrauchermesse der Welt auf die Beine zu stellen.

Am 22. Januar steht die Region auf der Bühne

Höhepunkt wird natürlich wieder der Tag sein, an dem sich die Region auf der Bühne von Antenne Brandenburg in Halle 22 A präsentiert. Das wird in diesem Jahr am Mittwoch, 22. Januar, der Fall sein.

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Um 10.30 Uhr beginnt der erste von insgesamt drei Programmblöcken. Andrea Schneider von der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg aus Neuruppin und Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, haben bewährte und neue Partner für einen Auftritt gewinnen können.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr, wo durch das Fontane-Jubiläum, die Landesgartenschau in Wittstock, 20 Jahre Elblandfestspiele Wittenberge oder 700 Jahre Putlitz viele Höhepunkte im Veranstaltungskalender beworben wurden, galt es für dieses Jahr einen neuen „roten Faden“ zu finden.

Regionalität heißt das Motto für das Bühnenprogramm

Und so werden die Auftritte unter dem Motto „Regionalität“ zusammengefasst, wie Mike Laskewitz erklärt. „Wir wollen die Vielfalt der beiden Landkreise zeigen“, sagt Laskewitz. Das werden „alte Hasen“, die schon seit Jahren mit dabei sind, genau so machen wie neue Partner, die das erste Mal auf der Bühne stehen.

Eine Premiere feiert zum Beispiel das Modemuseum aus Meyenburg. Geschäftsführerin Irena Berjas hat nicht lange gezögert, als sie gefragt wurde, ihr Haus dem Publikum vorzustellen. Zweimal wird sie ihre acht Modelle auf die Bühne holen, die Kleider aus dem letzten Jahrhundert vorstellen. „Schönes und Reizvolles werden wir zeigen“, verspricht Berjas.

Mit einem ganz anderen Schwerpunkt wird sich Fehrbellin das erste Mal in der Brandenburg-Halle vorstellen. Seit vergangenem Jahr darf sich die Kommune „Sportlichste Gemeinde im Land Brandenburg“ nennen. Diese Auszeichnung und natürlich die Schlacht von 1675 werden Bürgermeister Matthias Perschall und die Schützengilde thematisieren.

Handwerkerstand feiert Premiere in der Brandenburg-Halle

Premiere feiert auch der Handwerkerstand, der in diesem Jahr in der komplett neu gestalteten Halle aufgebaut wird. Am 22. Januar werden zwei Gewerke vorgestellt. Die Stadt Perleberg nutzt die Gelegenheit, auf die Tradition der Schumacher hinzuweisen. Und aus dem Nachbarkreis ist die Ölmühle aus Katerbow vertreten.

An allen zehn Tagen sind Anbieter regionaler Produkte und Gerichte an den beiden Ständen zu finden, die die Landkreise angemietet haben. Erstmals dabei sind die Elbland Mosterei von Tobias Spill aus Wittenberge, die Gans Feinbrand Manufaktur aus Klein Gottschow, die Kaffeerösterei Elbe455 aus Groß Lüben und das in diesem Jahr eröffnete Restaurant „Markt 11“ aus Wittstock. Annett Münzer und Sebastian Witt stehen am 24. Februar an den Töpfen und Pfannen im Pro-Agro-Kochstudio.

Aus OPR kommen unter anderem die Bäckerei Vollkern aus Rohrlack in die Hauptstadt, der Regioladen „Herr Fontane“ aus Neuruppin und die Wittstocker Likörmanufaktur. „Dabei haben die Erzeuge viele neue Produkte, die sie präsentieren“, macht Andrea Schneider neugierig.

Trotz des prall gefüllten Angebotes lohnen sich auch Abstecher in die Nachbarhallen. Dort sind ebenso Aussteller aus der Region zu finden. In Halle 1.2, der Bio-Halle, werben die Kuhhorster für ihren bekannten Ökohof.

Von Stephanie Fedders