Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Perleberg Räuber zücken Schreckschusspistole
Lokales Prignitz Perleberg Räuber zücken Schreckschusspistole
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:58 24.10.2019
Quelle: dpa
Perleberg

Mit einer gezückten Schreckschusspistole bedrohten am Mittwoch gegen 13.30 Uhr zwei Räuber einen 30-Jährigen in Perleberg. In der Thomas-Müntzer-Straße streckten die 35 und 44 Jahre alten Männer aus Russland dem Jüngeren die Waffe plötzlich entgegen.

Der 35-Jährige hatte sie aus der Jacke gezogen und forderte Geld von dem Prignitzer. Der 30-Jährige ließ sich allerdings nicht darauf ein und konnte die beiden Männer überreden, von der Forderung Abstand zu nehmen. Ob er ihnen glaubwürdig vermittelte, dass er nichts dabei habe oder eine andere Erklärung fand, teilte die Polizei nicht mit.

Die Männer wurden dem Haftrichter vorgeführt

Allerdings ließ der 30-Jährige die Sache anschließend nicht auf sich beruhen. Er meldete sich wenig später bei der Polizei und meldete den Fall. Die ausrückenden Beamten konnten die beiden Männer noch in der Nähe des Tatorts finden und nahmen sie fest. Die Schreckschusswaffe hatte der 35-Jährigen noch bei sich und musste sie abgeben.

Mit Unterstützung eines Dolmetschers erhielten die beiden Männer ein sogenanntes rechtliches Gehör. Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin Haftantrag und beide Männer wurden am Donnerstag im Amtsgericht Perleberg dem Haftrichter vorgeführt.

Von MAZ-online

Vom „Grützkessel“ bis zum „großen Mückenbusch“: Seltene Flurnamen aus der Prignitz werden am 13. November bei einer Veranstaltung des Landkreises vorgestellt. Die Katasterbehörde bereitet gerade die Beiträge zum Thema „Grenzen“ vor.

24.10.2019

Der Müllausschuss des Landkreises Prignitz hat keine Empfehlung zur Umstellung der Restmüllentsorgung gegeben. Das könnte das Aus für die Einführung der gelben Tonne bedeuten. Es sei denn, der Kreistag entscheidet anders.

23.10.2019

Seit 1992 ist eine Menge Geld in die Perleberger Innenstadt geflossen. Die Rettung von Gebäuden und die Sanierung von Straßen hat bislang rund 116 Millionen Euro gekostet. Als letzter Abschnitt wird ab dem 4. November am Nicolai Kirchplatz gebaut.

23.10.2019