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Perleberg Regionalvermarktung: Diskussion über echte Produkte aus der Prignitz
Lokales Prignitz Perleberg Regionalvermarktung: Diskussion über echte Produkte aus der Prignitz
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16:07 14.10.2019
Knieperkohl - eines von vielen regionalen Produkten aus der Prignitz. Quelle: Stephanie Fedders
Perleberg

Die Zeit wird knapp, die Arbeit jedoch nicht weniger: Der Prozess auf dem Weg zu einer besseren Vermarktung regionaler Produkte aus der Prignitz ist in der heißen Phase angekommen. Nur noch wenige Monate, dann muss ein Konzept vorliegen.

Die Analysephase für das Konzept ist beendet

Aus diesem Grunde werden jetzt bei der CIMA Beratung und Management GmbH aus Lübeck, die mit der Umsetzung des Leader-Projektes betraut ist, die Erkenntnisse gebündelt und so aufbereitet, dass termingerecht im Februar eine Empfehlung auf dem Tisch liegt.

Auf verschiedenen Wegen wollen die Mitarbeiterinnen der CIMA zum Ziel kommen und haben dafür in der Prignitz recherchiert und Gespräche geführt. „Die Analysephase ist jetzt beendet“, sagt Susanne Dorow vom Regionalmanagement der Lokalen Aktionsgruppe Storchenland, die Auftraggeber für das Konzept ist.

Zuletzt trafen sich Produzenten, Vermarkter und Vertreter aus den Bereichen Tourismus, Verwaltung und Wirtschaftsförderung zu einem Workshop in Perleberg, auf dem gemeinsam ausgelotet werden sollte, wohin die Reise gehen kann.

Was ist ein echtes Prignitzer Produkt?

Nach mehr als drei Stunden gab es kein einheitliches Echo. Nicht jeder hat sich in den Ideen und Vorschlägen wiedergefunden. Stark diskutiert wurde beispielsweise die Definition eines Prignitzer Produktes. Sollen es nur Nahrungsmittel sein oder fallen auch handwerkliche Erzeugnisse darunter?

Darum wird es also weiterhin in den kommenden Monaten gehen. Darüber hinaus sollen auch mögliche Vermarktungswege ausgeleuchtet werden, erklärt Susanne Dorow. Ziel soll schließlich die nahtlose Umsetzung des Konzeptes sein, wenn es im Frühjahr vorliegt.

Wer dafür in Frage kommt, wird alle Beteiligten auch noch intensiv beschäftigen. Bislang habe sich noch keiner herauskristallisiert, der Verantwortung übernehmen und als Ansprechpartner fungieren will. Das ist jedoch der Knackpunkt des ganzen Projektes, damit die vielen Ansätze nicht in der Schublade verschwinden.

Wikimap ist nach wie vor freigeschaltet

Zu den Teilnehmern gehörte auch Mike Laskewitz. Der Geschäftsführer des Tourismusverbandes hofft, dass am Ende des Verfahrens eine Handlungsempfehlung auf dem Tisch liegt. „Wenn wir es schaffen, Unterstützung für die Grüne Woche zu bekommen, würde das schon ausreichen“, sagt Laskewitz.

Nach wie vor freigeschaltet ist die Internetseite www.prignitz-erleben.de, die Wissenswertes zum Projekt liefert und zudem mit einer interaktiven Karte ausgestattet ist. Die Wikimap kann jeder nutzen, der Anbieter oder Verkaufsstellen regionaler Produkte kennt.

Bislang gibt es 172 Einträge, die allesamt von der CIMA überprüft und dann für korrekt befunden wurden. „Das ist eine sehr gute Resonanz“, freut sich Susanne Dorow.

Von Stephanie Fedders

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