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Perleberg Schuhstraße 23 – ein Hingucker mehr in Perlebergs Altstadt
Lokales Prignitz Perleberg Schuhstraße 23 – ein Hingucker mehr in Perlebergs Altstadt
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17:18 16.10.2019
Perlebergs neuestes Schmuckstück: Die Schuhstraße 23. Quelle: St. Fedders
Perleberg

Es ist nicht mehr wieder zu erkennen, das Gebäude in der Perleberger Schuhstraße 23. Vor wenigen Tagen sind die Hüllen gefallen und geben jetzt den Blick frei auf eines der ältesten Gebäude der Rolandstadt, das die Jahre überdauert hat.

Fachwerkspeicher stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts

Mit einem großen Teil der Rüstung verschwanden am Montag auch die Planen, die den Fachwerkspeicher viele Monate lang unsichtbar für die Öffentlichkeit machten und vor allem die Neugierde steigerten auf das, was die Handwerker im Verborgenen leisteten.

Blick in das Erdgeschoss des Speichers in der Perleberger Schuhstraße 23. Quelle: Stephanie Fedders

Es galt, die Kombination aus Fachwerkspeicher und Wohnhaus zu sichern und zu sanieren. Wie wertvoll das Gebäude für den historischen Stadtkern ist, lässt das Alter erahnen. Der Bau wird in die Mitte des 17. Jahrhunderts datiert.

Die Arbeiten seien so gut wie fertig, sagt Perlebergs Bauamtsleiter Hagen Boddin. Ein Teil der Rüstung ist noch stehen geblieben, um den Spruchbalken mit seinen Inschriften fertig zu stellen. Hier verbirgt sich auch die Jahreszahl – 1665.

Liebhaber mit Ideen für das denkmalgeschützte Haus gesucht

Mit finanzieller Unterstützung aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz fanden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen statt, um das Haus vor dem Verfall zu retten. „Die Statik war nicht mehr in Ordnung“, erklärt Boddin. Zudem sei das Dach marode gewesen. Es bestand aus Bitumenwellpappe, die mittlerweile durch eine Eindeckung aus Biberschwänzen ersetzt worden ist.

Was mit dem „hochkarätigen Einzeldenkmal“ (Boddin) passieren soll, steht noch nicht fest. „Wir sind offen für Vorschläge“, sagt Hagen Boddin und hofft, dass sich vielleicht Liebhaber alter Bausubstanz finden lassen, die mit den Eigenarten des Hauses leben wollen. Noch unsaniert war es vor fünf Jahren durch den Landkreis zum Verkauf angeboten worden. Seit den 1970er Jahren steht es unter Denkmalschutz.

Von Stephanie Fedders

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