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Perleberg Was nehmen sich Persönlichkeiten aus der Region für 2019 vor
Lokales Prignitz Perleberg Was nehmen sich Persönlichkeiten aus der Region für 2019 vor
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00:16 03.01.2019
Quelle: dpa
Neuruppin/Perleberg

Schwungvoll beginnt das neue Jahr und viele Menschen in der Region nehmen sich für 2019 etwas vor. Wir haben bei politischen Akteuren in der Region nachgefragt, was sie sich für die kommenden zwölf Monate wünschen.

Nora Görke, Bürgermeisterin von Kyritz:

„Ich wünsche mir für 2019, dass sich Kyritz weiter so positiv entwickelt und dass die Kyritzer dabei mitmachen - und dass der Stolz darauf sich ebenso entwickelt. Ganz persönlich freue ich mich darauf, nächstes Jahr nach Kyritz zu ziehen. Damit verbinde ich viele positive Erwartungen.“

Nora Görke (parteilos). Quelle: Sandra Bels

Ronald Thiel, Bürgermeister von Pritzwalk:

„Ich wünsche mir für das nächste Jahr mehr Zeit für meine Familie und für mich mehr Zeit im Garten. Bei der Gartenarbeit kann ich richtig entspannen. Was ich mir fürs nächste Jahr vorgenommen habe? Mir mehr Zeit nehmen, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Und mehr Präsenz in den Ortsteilen zeigen. Und dann will ich mich noch mehr einbringen in den Verein Wachstumskern Autobahndreieck.“

Ronald Thiel (parteilos) am Tag nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Pritzwalk. Quelle: Bernd Atzenroth

Jörg Gehrmann, Bürgermeister von Wittstock:

„Ich hoffe, dass wir die Landesgartenschau in Wittstock 2019 nicht nur inhaltlich, sondern auch ohne unangenehme Zwischenfälle füllen können. Auf dass wir alles gesund und munter überstehen.

Persönlich möchte ich die Gewichtigkeit des Bürgermeisters zumindest von den überschüssigen Pfunden her etwas reduzieren. Damit ich wieder die Leichtigkeit des Seins spüren kann.“

Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) ist stolz auf seine Stadt. Quelle: Stadt Wittstock

Oliver Hermann, Bürgermeister Wittenberge:

„Das Rauchen abgewöhnen muss ich mir nicht mehr, das hab ich schon hinter mir. Persönlich will ich mehr Zeit für meine Frau und mich, einfach gemeinsam mit ihr Zeit verbringen. Man kommt in diesem Beruf in so einen Zustand der Dauer-Bereitschaft, das ist auf lange Sicht nicht gut. Einen Tag in der Woche sollte man für sich und die Familie haben – das ist kein unbescheidener Wunsch.

Beruflich wünsche ich mir von 2019, dass 20 Jahre Elblandfestspiele ein großer Erfolg werden. Da freue ich mich schon heute drauf. Die Elblandfestspiele sind unser Brandenburgtag für 2019.“

Bürgermeister Oliver Hermann (parteilos) kurz vor dem Brandenburgtag. Quelle: Andrea van Bezouwen

Philipp Schulz, Bürgermeister der Gemeinde Wusterhausen:

„Ich möchte weiterhin Präsenz in den Ortsteilen der Gemeinde Wusterhausen/Dosse zeigen, mit Gewerbetreibenden und der Wirtschaft ins Gespräch kommen. Besonders wichtig ist mir auch, dass die Suche nach einem geeigneten Standort für das Feuerwehrgerätehaus in Wusterhausen erfolgreich verläuft. In jedem Fall wird das kommende Jahr arbeitsintensiv und es wird eine ganze Reihe von Projekten beinhalten. Es stehen einige Jubiläen an wie z.B. die 700-Jahr-Feier Nackel, 100 Jahre FC Blau-Weiß Wusterhausen, 50 Jahre SV Schönberg. Den Start des autonom fahrenden Busses erwarte ich mit großer Spannung.“

Philipp Schulz (parteilos) hat nach der Wahl pünktlich am 1. November sein Amt als Wusterhausener Bürgermeister angetreten. Quelle: Alexander Beckmann

Ralf Reinhardt, Landrat von Ostprignitz-Ruppin:

„Ich will im nächsten Jahr wieder mehr Sport treiben. Das kommt manchmal ein wenig zu kurz. Und beruflich: Im letzten Jahr durfte ich einiges an Erfahrungen hinzugewinnen. Mit Beharrlichkeit kommt man ans Ziel, und vielleicht auch mittelfristig im Halbstundentakt nach Berlin.

Mein Wunsch für das kommende Jahr, das ja auch wieder ein Wahljahr ist: Dass viele zur Wahl gehen und nicht einigen wenigen allein die Entscheidung über unsere Zukunft überlassen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Demokratie sind die wichtigsten Güter, die wir haben und auch erhalten sollten.“

Ralf Reinhardt (SPD) beim Festakt zu 25 Jahre Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Quelle: Reyk Grunow

Holger Kippenhahn, Bürgermeister von Heiligengrabe:

„Im kommenden Jahr freue ich mich für die Gemeinde auf lang erwartete Investitionsmaßnahmen. So kann endlich der Pavillon in Heiligengrabe zum Multifunktionshaus umgebaut werden. Auch die Kommunal- und Landtagswahl werden für unsere Region richtungsweisend sein.

Für mich wird auch 2019 das Normale das Besondere sein. Ich werde also weiter einmal die Woche mit meiner Frau zum Tanzen gehen und bei der Tour de Prignitz mitradeln. Wichtig ist, dass die Familie gesund bleibt.“

Sarah Wegwart und Holger Kippenhahn (Die Linke) trommelten für den Start bei der Tour de Prignitz und beim Brandenburgtag in Wittenberge. Quelle: Christamaria Ruch

Peter Krause, Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland:

„Ich werde im Fontanejahr bis zum Herbst keinen Urlaub nehmen, weil ich mit meiner Familie möglichst viele Veranstaltungen im Fontanejahr besuchen will. Neben der Kultur interessieren mich auch Radtouren. Ich gehe davon aus, dass 2019 deutlich mehr Gäste ins Ruppiner Land kommen werden, wegen der vielen Angebote zum 200. Geburtstag von Fontane und wegen der Landesgartenschau in Wittstock. Ich wünsche mir, dass dieses positive Image der Region auch über das Jahr 2019 hinaus ausstrahlt.“

Peter Krause, Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland. Quelle: Andreas Vogel

Torsten Uhe, Landrat der Prignitz:

„Ich wünsche mir für 2019 eine sehr hohe Wahlbeteiligung bei den Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai als auch den Landtagswahlen am 1. September. ganz persönlich werde ich mir ganz viel Zeit nehmen, um die Laga in Wittstock mehrmals besuchen zu können. Eine Dauerkarte habe ich mir schon gekauft dafür.“

Der Prignitzer Landrat Torsten Uhe (parteilos) mit der Karte, die seine Kreisverwaltung zeigt. Quelle: Bernd Atzenroth

Falko Krassowski, Bürgermeister in Meyenburg:

„Ich wünsche mir, dass wir 2019 ein Kommunalparlament erhalten, das kraftvoll die nächsten Jahre gestalten wird. Vielleicht können wir dabei auch auf die Jugend setzen. Es wäre schön, wenn mehr Menschen stolz auf ihre Heimat wären und die Politikverdrossenheit nicht so groß wäre.“

Bürgermeister Falko Krassowski (l.), Restauratorin Gunda Oelmann, Diether Pickel, Vorsitzender des Freundeskreises Schloss Meyenburg. Quelle: Beate Vogel

Ulrike Liedtke, Landtagsabgeordnete der SPD aus Rheinsberg und Präsidentin des Landesmusikrates:

„Ich wünsche uns allen gesellschaftlichen Zusammenhalt, Frieden, Lebensfreude, Glück, Gesundheit und viele neue Ideen. Rund um Neuruppin wünsche ich uns weltweite Aufmerksamkeit im Fontanejahr – möge der alte Dichter OPR stärken und verschönern. Für mich persönlich ist 2019 ein ereignisreiches Jahr. Gern würde ich weiter an kraftvollen politischen Entscheidungen mitwirken.“

„Heimaten“ hieß das dritte Stück des deutsch-arabischen Kindermusiktheaters Rheinsberg bei dem Ulrike Liedtke (SPD) Regie führte. Quelle: Regine Buddeke

Von MAZ-online

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