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Prignitz Prignitz: Keine großen Schäden nach Unwetter
Lokales Prignitz Prignitz: Keine großen Schäden nach Unwetter
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00:24 16.06.2019
Am späten Mittwochnachmittag zog ein Gewitter über die Prignitz hinweg. Quelle: Julian Stähle/dpa (Symbolbild)
Prignitz

Es hat wieder ordentlich geschüttet und gestürmt. Am späten Mittwochnachmittag zog eine Gewitterfront über die Prignitz hinweg. Sie hatte sich gegen 16.30 Uhr kurz vor der Elbe über Sachsen-Anhalt gebildet, intensivierte sich in kurzer Zeit und zog weiter nach Norden.

Große Schäden hat das Gewitter nicht hinterlassen: Für die Polizei gab es keine wetterbedingten Einsätze, wie Dörte Röhrs von der Polizeidirektion Nord auf MAZ-Nachfrage bestätigt. Bei der Feuerwehr blieb es bei Einzelfällen.

Umgestürzter Baum auf der L14

Kurz vor 18 Uhr rückte die Feuerwehr in Pritzwalk aus. In einem denkmalgeschützten Haus in der Dörfelstraße sollte das Wasser zehn Zentimeter hoch stehen. Als die Feuerwehrleute vor Ort ankamen, war das Wasser bereits wieder abgelaufen. Sie mussten nicht tätig werden.

Einen umgestürzten Baum gab es auf der L14 zwischen Meyenburg und Freyenstein. Die Feuerwehr beräumte die Straße. Große Einsatzzahlen blieben für die Feuerwehren der Prignitz aus. Das könnte wohl auch am Verlauf des Gewitters liegen.

Meyenburg und Pritzwalk betroffen

Es zog in einer Linie quer durch die Prignitz, die nicht die frontale Seite abbekam. Sturm blieb fast völlig aus. Die stärksten Böen lagen bei 70 Stundenkilometern. Den größten Regen gab es vor allem in Pritzwalk und Meyenburg.

Dort fielen 20 Liter pro Quadratmeter in sehr kurzer Zeit. Das ist in etwas das, was beim Gewitter am Vortag über den Raum Karstädt zusammenkam. Großen Hagel gab es nicht. Wiedereinmal ist die Prignitz glücklicherweise verschont geblieben.

Von Marcus J. Pfeiffer

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