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Pritzwalk Alte Autos in moderner Kulisse
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00:38 07.05.2018
Freuen sich auf eine interessante Sammlung: Bernd Dietrich, Museumsleiter Lars Schladitz, Frank Streese und Bürgermeister Ronald Thiel (v. l.).
Freuen sich auf eine interessante Sammlung: Bernd Dietrich, Museumsleiter Lars Schladitz, Frank Streese und Bürgermeister Ronald Thiel (v. l.). Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Pritzwalk

„Autos bewegen uns in doppelter Hinsicht“, sagt Lars Schladitz, Leiter der Museumsfabrik in Pritzwalk. Fahrzeuge seien zum einen ein Fortbewegungsmittel, zum anderen aber auch kostbares Kulturgut.

Letzteres möchte man nun mit einer neuen Ausstellung in der Museumsfabrik in Szene setzen. 14 Oldtimer aus mehr als 50 Jahren des 20. Jahrhunderts werden zu sehen sein. Die Eröffnung der zweimonatigen Ausstellung ist am internationalen Museumstag, 13. Mai, um 15 Uhr in der Museumsfabrik, Meyenburger Tor 3.

Liebhaberstücke aus 50 Jahren

Unterstützung erhielten die Initiatoren der städtischen Seite von den Oldtimer-Liebhabern Bernd Dietrich und Frank Streese. „Wir konnten wünsche äußern und schon nach wenigen Tagen haben wir das zu uns passende Automobil in der Halle zu stehen gehabt“, resümiert Lars Schladitz die gute Zusammenarbeit.

Insgesamt 14 historische Fahrzeuge können bei der Ausstellung bestaunt werden – die Baujahre reichen von 1929 bis 1982. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Die Vernetzung unter den Oldtimerfreunden in der Region habe für diesen Zweck viele Vorteile und einen gehörigen Nutzen gehabt. Vom alten Citroën aus dem Jahr 1929 bis zum Wartburg von 1982 gibt es eine große Bandbreite an Liebhaberstücken alter Fahrzeuge zu sehen.

Wechsel von Malerei zum Automobil

Die Besucher der Ausstellung sollen sich in den Autos wiedererkennen – sei es mit Kindheitserinnerungen, ehemaligem Besitz oder ewige Träume. „Wir wollen über Autos ins Gespräch kommen“, so der Museumsleiter. Umso mehr habe man versucht die Ausstellung lebhaft zu gestalten. Infotafeln machen die Geschichten der Autos lesbar und weitere Feinheiten folgen in Kooperation mit dem Modemuseum in Meyenburg. Die Gestaltung werde den Zeitgeist der Autos angemessen angepasst.

Von der Heisig-Ausstellung wechsle man nun zu den Automobilen. Viele weitere sollen folgen. „Ab Herbst wollen wir auch eine Dauerausstellung in der Museumsfabrik etablieren“, verspricht Bürgermeister Ronald Thiel. Doch auch im Anschluss stände die Halle für temporäre Ausstellungen bereit. „Wir wollen Bereiche öffnen, die zu uns passen. Die Einwohner der Region sollen sich darin wiederfinden können.“ Die Automobilausstellung sei ein erster Anstoß, ein Probedurchlauf. Sie soll eine erste Plattform bieten und zeigen, wie das Angebot abgenommen wird.

Kunst zeigbar und erlebbar machen

Die Museumsfabrik ist ein Museum für die Vergangenheit, aber auch Gegenwart und Zukunft. „Auf unterschiedlichster Weise wollen wir Kunst zeigen und erlebbar machen“, so Schladitz. Weitere Ideen zu Ausstellungen oder Umsetzungen nehme man gerne zur Weiterentwicklung entgegen.

Die Ausstellung ist ab 13. Mai bis 15. Juli dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Von Marcus J. Pfeiffer

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