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Pritzwalk Ausbau der B 107 kommt frühestens im Jahr 2023
Lokales Prignitz Pritzwalk Ausbau der B 107 kommt frühestens im Jahr 2023
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14:35 28.08.2019
In Mesendorf machen Transparente auf den Wunsch nach einem Ausbau der B 107 aufmerksam. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

In den geplanten Ausbau der Bundesstraße 107 kommt Bewegung. Vor wenigen Tagen gab es beim Landesbetrieb Straßenwesen in der Dienststätte in Kyritz ein Treffen mit Vertretern der beteiligten Kommunen Pritzwalk und Groß Pankow, um über die nächsten Schritte zu informieren.

B 107 soll von 5,30 auf acht Meter verbreitert werden

Geplant ist die Verbreiterung der Straße zwischen Pritzwalk und dem Groß Pankower Ortsteil Klenzenhof. Ausgenommen ist die Ortslage Mesendorf, die ja bereits ertüchtigt wurde. Es bleibt ein rund 7,5 Kilometer langer Abschnitt, der aktuell nur 5,30 Meter breit ist und auf beiden Seiten von Bäumen eingerahmt wird.

Frank Schmidt, Dezernatsleiter Planung West beim Landesbetrieb mit Sitz in Potsdam, hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Verbreiterung auf acht Meter vorgesehen ist. Das bezieht sich allerdings auch auf die Bankette. Zusätzlich soll auf diesem Abschnitt einseitig noch ein Radweg gebaut werden.

Hoffnung auf einen zeitnahen Spatenstich kann Schmidt allerdings nicht verbreiten. „Frühestens im Jahr 2023 wird Baubeginn sein“, erklärte Schmidt gegenüber der MAZ. Jetzt befände sich die Behörde nach wie vor noch in der Planungsphase.

Pritzwalker haben sich für die Verbreiterung stark gemacht

Ende 2020, spätestens 2021 soll die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange beginnen, zu denen auch die beiden anliegenden Kommunen gehören. Größtes Hindernis könnte der nötige Flächenerwerb für die Verbreiterung werden. Links und rechts entlang der Strecke müssen private Eigentümer Land abgeben, damit der Ausbau realisiert werden kann.

Vertreter der Stadt Pritzwalk sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker haben sich gemeinsam in Berlin und Potsdam für den Ausbau eingesetzt. Seit mehreren Monaten werben die Mesendorfer mit großen Bannern für die Verbreiterung.

Von Stephanie Fedders

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