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Pritzwalk Warum das Feuerwehrgerätehaus einen Anbau braucht
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15:35 06.09.2019
Markus Milord (l.) und Rigo Benn vor dem Feuerwehrhaus in Beveringen. Quelle: Bernd Atzenroth
Beveringen

Beim Tag der offenen Tür wird die Freiwillige Feuerwehr in Beveringen am Samstag, 7. September, ab 14.30 Uhr demonstrieren, was sie kann und was sie hat. Die Beveringer Wehr gehört zu den besonders aktiven im Bereich der Stadt Pritzwalk, betreibt eine ziemlich intensive Jugendarbeit. Erst kürzlich konnten die Beveringer Brandschützer zudem ein neues Fahrzeug ihr Eigen nennen.

Garage für einen Transporter fehlt

Und trotzdem gibt es immer noch etwas zu tun: Ausgerechnet das neue Fahrzeug machte das deutlich. Denn da hier im Einsatzfall nur sechs Beveringer Brandschützer mitfahren können, steht nun im Raum, dass die Wehr einen zusätzlichen Transporter bekommt, um weitere Leute zu den Einsätzen bringen zu können.

Nach Rücksprache mit der Stadt scheint es zwar so, als ob es unproblematisch ist, den Beveringern ein solches Fahrzeug zur Verfügung zu stellen – wo es untergestellt werden kann, ist aber offen.

Ein größerer Versammlungsraum für alle Beveringer ist gewünscht

Dies ist eins der Themen, denen sich jetzt der neu gewählte Ortsbeirat von Beveringen widmen will. Denn für die Unterbringung des Fahrzeugs wäre ein Anbau an das jetzige Feuerwehrgerätehaus nötig. Und nicht nur dafür: Man könnte nämlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und gleich noch den Versammlungsraum im Gebäude vergrößern.

Etwas mehr Platz für Versammlungen wünschen sich die Beveringer schon lange. Zwar haben sie drei Möglichkeiten dazu. Aber keine trägt bislang dafür so richtig. Die alte Schule befindet sich in Privatbesitz, und das alte Sporthaus kommt schon gar nicht in Frage: „Wenn man da Hand anlegen wollte, wäre das ein Fass ohne Boden“, sagte Markus Milord vom Ortsbeirat.

Bleibt also noch das Feuerwehrgerätehaus, in das mit Ach und Krach etwa 30 Personen passen. Nun gibt es die Idee, daran einen Anbau zu setzen und so Raum zu schaffen nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für andere Vereine aus dem Ort. „Wenn alles unter einem Dach vereint ist, wer will sich da beschweren?“ sagt Markus Milord. Zumal sich das Dorfgeschehen ohnehin mehr vom Oberdorf in sein altes Zentrum verlagert.

Friedhof säubern, Straßenlaternen reparieren, Bedarfshalt einrichten

Mit ihren Ideen und Plänen im Gepäck wandten sich Markus Milord, Karsten Ferner und Rigo Benn am vergangenen Montag an den Pritzwalker Finanzausschuss, um dort ihre Unterlagen einzureichen – nicht ohne zuvor den Bürgermeister in der Sache angeschrieben zu haben.

Im Finanzausschuss war man überrascht, zumal die dortigen Verwaltungsvertreter vom Brief an den Bürgermeister nichts wussten. Aus dem Stadtentwicklungsausschuss, der ohnehin erstmal eher zuständig wäre, kamen tags darauf aber ermutigende Signale, weil Halldor Lugowski, Amtsleiter für Stadtentwicklung, das Anliegen kannte. Jetzt soll daraus demnächst ein ordentlicher Tagesordnungspunkt im Ausschuss werden.

Das neue Beveringer Trio arbeitet zusammen, obwohl nur Milord und Ferner wirklich gewählt worden sind. Doch Rigo Benn sitzt bei den Beratungen immer mit am Tisch. Die Drei wollen sich jetzt auch darum kümmern, dass der ältere Friedhofsteil in Ordnung gebracht wird. Er sei zu einer Müllhalde verkommen, findet Milord. Auch defekter Straßenlaternen will man sich annehmen. Bemühen will man sich auch um einen Bahn-Bedarfshalt in Beveringen.

Streckenthin gehört unbedingt dazu und wird nicht vergessen

Und was das Trio ausdrücklich betont: Streckenthin als Teil des Ortsteils wird vom neuen Ortsbeirat nicht vergessen, sei es, dass es um das Bürgerhaus, den öffentlichen Spielplatz und die Straßenverhältnisse geht.

Am Samstag aber geht es erstmal um die Feuerwehr – und darum, gemeinsam ein Dorffest auf dem Areal drumherum zu feiern.

Von Bernd Atzenroth

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