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Pritzwalk Bewerberfrist für den nächsten Wahltag endet
Lokales Prignitz Pritzwalk Bewerberfrist für den nächsten Wahltag endet
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01:18 05.07.2019
Der nächste große Wahltag steht am 1. September an.  Quelle: dpa
Pritzwalk/Karstädt

Kaum ist der eine große Wahltag anno 2019 Geschichte, steht bereits der nächste an: Für die Landtagswahlen am 1. September ist am Montag, 15. Juli, um 18 Uhr Bewerbungsschluss für alle potenziellen Kandidaten. Wer sich noch bewerben und als Direktkandidat in den Wahlkreisen 1 und 2 antreten will, sollte sich also beeilen.

Zuständig ist für beide Wahlkreise die Prignitzer Kreisverwaltung. Allerdings: „Die meisten haben schon alles bereits eingereicht“, erklärte Kreiswahlleiterin Annette Löther dazu auf MAZ-Nachfrage. Sie selbst kümmert sich um Wahlkreis 1, ein Kollege um Wahlkreis 2.

Bislang jeweils sechs Direktkandidaten in beiden Wahlkreisen

Schon bekannte Direktkandidaten im Wahlkreis 1 (die Westprignitz) sind Harald Pohle (SPD), Gordon Hoffmann (CDU), Thomas Domres (Linke), Rainer Schneewolf (Grüne), Maik Tesch (BVB/Freie Wähler) und Oliver Czajkowski (AfD).

In Wahlkreis 2 (kreisübergreifend die östliche Prignitz) wollen bislang Katrin Lange (SPD), Jan Redmann (CDU), Dieter Groß (Linke), Christa Pfeifer (BVB/Freie Wähler), Matthias Dittmer (Grüne) und Arnd Heymann (AfD) das Direktmandat erobern.

SPD verteidigt die Wahlkreise mit neuen Kandidaten

Die SPD will in beiden Wahlkreisen das Direktmandat verteidigen, doch die bisherigen Inhaber Holger Rupprecht und Ina Muhß treten nicht mehr an. Über die Zulassung der Wahlvorschläge befindet dann der Kreiswahlausschuss am Dienstag, 16. Juli, ab 16.30 Uhr.

Doch nicht nur ein neuer Landtag wird gewählt, sondern es gibt auch Nachwahlen zu Ortsbeiräten, nicht zu vergessen aber auch die Gemeindebürgermeisterwahl in Karstädt. Dort ist bereits Kandidatenschluss. Amtsinhaber Udo Staeck (CDU) will es nach 16 Jahren als Gemeindeoberhaupt ein weiteres Mal wissen.

Drei Bewerber wollen Karstädter Bürgermeister werden

Diesmal hat der 65-Jährige zwei Gegenkandidaten: Jean-René Adam von der AfD und als Einzelbewerber Raimund Zabel. Über die Zulassung der drei Wahlvorschläge befindet der Karstädter Wahlausschuss am Donnerstag, 18. Juli, um 18 Uhr im Sitzungszimmer 215 in der Karstädter Gemeindeverwaltung. Wahlleiterin Beatrice von Lentzke weist darauf hin, dass die Sitzung öffentlich ist.

Udo Staeck, Bürgermeister von Karstädt Quelle: Bernd Atzenroth

Ortsbeiratsnachwahlen in Pritzwalker Ortsteilen

Bleiben noch die Nachwahlen zu den Ortsbeiräten. In Pritzwalk zum Beispiel konnten bei der Kommunalwahl am 26. Mai gleich sechs Ortsbeiräte aus Mangel an Kandidaten nicht gewählt werden. Daraufhin wurde die Möglichkeit zur Nachwahl ausgeschrieben. Aus der Stadtverwaltung gab es bislang lediglich die Auskunft, dass es Kandidaten gebe, allerdings noch nicht darüber, wie viele der betroffenen sechs Ortsteile nun wirklich einen Ortsbeirat bilden können. Für den 5. Juli aber hatte Wahlleiterin Petra Lohrmann die Sitzung des Pritz­walker Wahlausschusses angekündigt, auf dem über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden wird. Aus anderer Quelle erfuhr die MAZ, dass es jetzt nach vielen Jahren wohl wieder einen Ortsbeirat in Sadenbeck geben wird. Dort treten vier Einzelbewerber an.

Keine Kandidaten für Wittenberger Orsteil Hinzdorf

Wie schwer es ist, selbst bei einem Nachwahltermin Kandidaten für die Ortsbeiräte zu finden, zeigt sich am Wittenberger Ortsteil Hinzdorf. Nach Schluss der Kandidatenliste stand bereits fest, dass erneut kein Bewerber da ist. Am Donnerstag, 4. Juli, um 16 Uhr tagt nach Angaben der städtischen Wahlleiterin Claudia Kraft der Wittenberger Wahlausschuss, der dann offiziell feststellen wird, dass es erneut zu keiner Ortsbeiratswahl in Hinzdorf kommen wird und wie dann weiter zu verfahren ist.

Dafür gibt es in Wittenberge zwei Möglichkeiten: Entweder die Stadtverordneten nehmen die Aufgabe des Ortsbeirats wahr, oder aber es finden sich doch noch mindestens zwei Hinzdorfer, die sich in der Stadtverordnetenversammlung dann in den Ortsbeirat wählen lassen.

Ortsbeiräte sollen eigentlich aus drei Mitgliedern bestehen. Zustande kommen sie aber schon mit zwei Mitgliedern. Es reichen also zwei Bewerber – die dann aber auch noch gewählt werden müssen.

Von Bernd Atzenroth

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