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Pritzwalk Warum im Pritzwalker Geschäft von Christine Malert ein kleiner Helm auf der Ladentheke steht
Lokales Prignitz Pritzwalk Warum im Pritzwalker Geschäft von Christine Malert ein kleiner Helm auf der Ladentheke steht
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17:39 14.11.2019
Christine Malert (r.) sammelt mit ihrer Mitarbeiterin Geld für die Jugendfeuerwehr. Als Spendenbox dient ein Helm. Quelle: Julia Redepenning
Pritzwalk

Christine Malert ist Besitzerin des Presse-Lotto-Tabak Geschäftes in der Pritzwalker Marktstraße 9. Aber nicht nur das: Sie hat auch ein großes Herz. So stellt sie in regelmäßigen Abständen kleine Spendenboxen in ihrem Geschäft auf. Ob für Tiere in Not oder andere soziale Projekte – wer möchte darf gerne eine kleine Summe einwerfen, die Bedürftigen zugutekommt. Seit gut zwei Monaten ziert ein kleiner oranger Helm die Ladentheke.

Spendenbox für Pritzwalker Jugendfeuerwehr

„Wir sammeln für die Pritzwalker Jugendfeuerwehr“, sagte sie. Als Dose dient eine alte Kopfbedeckung der jungen Brandschützer, die mit einigen Handgriffen umfunktioniert wurde. „Die Kunden spenden gerne und auch sehr viel“, fügte die Ladenbesitzerin hinzu. Und es ist bemerkbar: Beim Anheben ist das gute Stück schon mächtig schwer. Der Sammelhelm ist fast voll.

Die Einnahmen sollen bald gezählt werden. Das Ziel Malerts ist es, bis Weihnachten die Aktion beenden zu können. Dann wird das Prachtstück geöffnet und der Erlös gezählt. Die gesamte Summe soll dann der Pritzwalker Jugendfeuerwehr gespendet werden. Im Anschluss wird das Geld für all die Dinge verwendet, die dringend gebraucht werden – und die gibt es zu jeder Zeit reichlich.

Malert unterstützt die Feuerwehr schon länger

Auf die Idee ist die Unternehmerin durch ihre Mitgliedschaft im Förderverein der Feuerwehr Pritzwalk gekommen. Seit längerem ist sie dort dabei. Angesprochen wurde sie von einem Bekannten, Andreas Eckert, und sagte sofort zu. Auch er engagiert sich viel und ist selber Feuerwehrmann. Kurz nach ihrer Entscheidung hegte sie den Wunsch, eine Aktion für die örtliche Wehr zu starten. Prompt wurde der Stein ins Rollen gebracht und eine Idee entwickelt.

Nun sammelt sie für die Jungen und Mädchen. „Ich möchte mich vielmals bei allen großzügigen Spendern bedanken“, so Christine Malert. Für sie ist nichts selbstverständlich. Doch egal welches Projekt sie anschiebt, ihre Kunden haben immer ein paar Euros übrig und geben diese für den guten Zweck.

Projekte für die Region

Nicht nur die Wohltat an sich ist ihr wichtig. „Ich möchte etwas für unsere Heimat machen. Wir sollten alle viel mehr zusammen halten“, sagte sie. Aus diesem Grund unterstützt sie regionale Aktionen. In ihrem nächsten Spendenprojekt wird das Geld zwar auf einen anderen Kontinent gehen, jedoch kennt sie den Nutznießer persönlich und weiß: „Das Geld wird auch dort ankommen.“ So soll nach dem Feuerwehrspendenhelm eine Box für Kinder in Afrika in ihrem Laden stehen. Die Ideen gehen der Geschäftsfrau mit dem großen Herzen so schnell nicht aus.

 

Von Julia Redepenning

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