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Pritzwalk Groß Pankow hat 24 Kandidaten für 16 Sitze
Lokales Prignitz Pritzwalk Groß Pankow hat 24 Kandidaten für 16 Sitze
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00:23 31.03.2019
Das Rathaus von Groß Pankow, in dem die Gemeindevertreter auch tagen. Quelle: Andreas König
Groß Pankow

24 Kandidaten haben sich für die 16 Sitze in der Groß Pankower Gemeindevertretung gefunden, die bei den Kommunalwahlen am 26. Mai neu gewählt wird. Das erklärte Groß Pankows Wahlleiterin Sabine Blunk.

Wählergemeinschaften aus den Ortsteilen

Fast schon gewohnt ist es, dass eine große Zahl von Wählergemeinschaften Kandidaten für das Gemeindeparlament stellt. Zwölf sind es diesmal, zum größten Teil kommen sie wie bei den vergangenen Wahlen aus den Ortsteilen, und neun von ihnen sind bereits vor fünf Jahren angetreten – so auch die Wählergemeinschaft Groß Pankow, die aber ortsübergreifend angelegt ist.

Deponiegegner und Brandschützer treten an

Neu auf dem Kandidatenzettel steht die Wählergemeinschaft „Pro Landleben gegen die Deponie Luggendorf“, für die Caroline von Wolff und Robert Hahlweg antreten.

Mit gleich vier Kandidaten aus dem ganzen Gemeindegebiet geht die Wählergemeinschaft Freiwillige Feuerwehr in die Wahl.

Linke, Grüne, AfD und Bauernverband kandidieren

Lediglich drei Parteien wetteifern in Groß Pankow um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Die Linken gehen mit Ramona Bahl und Annett Röhl, die bereits im Gemeindeparlament sitzt, ins Rennen. Jost Löber und Michael Fritsch wollen für die Grünen ins Gemeindeparlament, und Christine Schlaffke tritt für die AfD an.

Auch der Kreisbauernverband hat mit Bettina Hagemann und Andreas Kiekback zwei Kandidaten benannt.

Genug Kandidaten für alle 18 Ortsbeiräte

Zufrieden ist Sabine Blunk damit, dass sich in allen 18 Ortsteilen von Groß Pankow Wahlvorschläge für die Ortsbeiräte gefunden haben: „Wir haben 59 Kandidaten für 54 Plätze“, sagt sie. Bekanntermaßen ist dergleichen in anderen Kommunen nicht in gleichem Maße gelungen, etwa in Pritzwalk.

Ungewöhnlich auch, dass alle Wahlvorstände in Groß Pankow schon wieder besetzt sind. Sabine Blunk richtet dafür einen großen Dank an die Ortsbeiräte: „Das läuft wirklich gut, da kann ich mich super drauf verlassen“, betont sie.

Nur ein Einzelbewerber wurde nicht zugelassen

Auf die Wahlhelfer wartet ein anstrengender Job: Sie müssen am 26. Mai nacheinander vier Wahlen auszählen: die Europawahl, die Kreistagswahl, die Wahl zur Gemeindevertretung und die Ortsbeiratswahl.

Lediglich einen Vorschlag ließ der Groß Pankower Wahlausschuss, der am Montag getagt hatte, nicht zu: Ein Einzelbewerber hatte nicht ausreichend Unterstützungsunterschriften vorgelegt.

Von Bernd Atzenroth

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