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Pritzwalk Kunstrasenplatz endlich übergeben
Lokales Prignitz Pritzwalk Kunstrasenplatz endlich übergeben
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00:21 10.06.2018
24 578 Euro für die Sportförderung hatte Ronald Thiel (M.) für Karsten Rohde und Jürgen Gutsche vom FHV dabei. Quelle: Beate Vogel
Pritzwalk

20 Jahre ist der erste Versuch der Pritzwalker Sportler her, einen Kunstrasenplatz im Hainholzstadion anzulegen. Erst im zweiten Versuch klappte es, erinnerte Karsten Rohde, der Vorsitzende des Pritz­walker Fußball- und Hockey-Vereins FHV, bei der Übergabe auf dem neuen Platz. Und auch der hatte Ausdauer und Mühe gekostet. Nun war es so weit: Der FHV konnte Sportler und Sponsoren zur Übergabe des neuen Kunstrasenplatzes einladen.

Der Vereinsvorsitzende schilderte, wie umfangreich die Zuarbeiten für die Förderung über den „Goldenen Plan Ost“ 2014 war. Als das Vorhaben endlich auf der Prioritätenliste des Landessportbundes stand, musste ein Antrag auf Fördermittel aus dem Leader-Programm über die Lokale Aktionsgruppe LAG Storchenland Prignitz gestellt werden.

Finanzierung nur mit Fördermitteln

Dabei habe die Stadt Pritzwalk in Person von Heike Fuchs die Hauptarbeit geleistet. „Erweiterung des multifunktionalen Freizeitkonzeptes zur Integration von Kindern und Jugendlichen des ländlichen Raumes durch Errichtung eines Kunstrasenplatzes“ – so lautete schließlich der offizielle Name des Projektes. „Sie hat uns die ganze Arbeit abgenommen“, lobte Rohde.

Die Finanzierung des 426 000 Euro teuren Vorhabens erfolgte zu 75 Prozent aus Fördermitteln. Mehr als 100 000 Euro muss der Verein beisteuern. „Einen Kredit erhielt der Verein nur gegen Sicherheiten“, erzählte Rohde.

Die Bürgschaften kamen am Ende zu je einem Drittel von der Stadt, von der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz und von drei Vereinsmitgliedern, die ihr Privatvermögen als Sicherheit einbrachten. Der Vereinsvorsitzende nannte viele weitere Helfer und Sponsoren und viele auch nicht, denen er aber allen dankte.

Bauarbeiten mit Verzögerungen

„Eine ganze Mannschaft hat hier mitgewirkt“, so der Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel. Er versprach, dass die Stadt die Sportanlagen auch in den kommenden Jahren im Blick haben wird: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Der Vereinsvorsitzende Rohde und sein Stellvertreter Jürgen Gutsche bekamen einen symbolischen Scheck über 24 578 Euro für die Sportförderung vom Bürgermeister.

Anfang August 2017 konnten endlich die Bauarbeiten starten. Im September war der Unterbau fertig. Wegen der anhaltenden Nässe im Sommer und Herbst 2017 gab es wieder einen Baustopp. Im April wurden endlich 28 Bahnen Rollrasen mit je 800 Kilogramm Gewicht auf dem Platz verlegt. Für den nötigen Halt und die richtige Passform sorgen 150 Tonnen Quarzsand unter den grünen Bahnen. Am Wochenende stehen die ersten Spiele an.

Von Beate Vogel

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