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Pritzwalk Lebenshilfe Prignitz öffnete ihre Türen
Lokales Prignitz Pritzwalk Lebenshilfe Prignitz öffnete ihre Türen
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18:27 06.09.2019
Witzig und auch kreativ waren die Kopfbedeckungen bei der Hutmodenschau der Kulturgruppe. . Quelle: Julia Redepenning
Pritzwalk

Herrlich scheinte die Sonne am Freitagmorgen gegen 10.30 Uhr. Ein perfektes Wetter für einen Tag der offenen Tür. Die Sozialeinrichtung Lebenshilfe Prignitz öffnete am Freitag in Pritzwalk ihre Tore. Eltern, Angehörige, Klienten und Gäste erhielten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und konnten sich die Arbeiten der Bewohner ansehen. „Einmal im Jahr veranstalten wir diesen Tag und heute dürfen sie die Arbeiten ihrer Kinder sehen“, sagte Werkstattleiterin Ute Fickler bei der Eröffnung.

Eröffnung mit Hutmodenschau

Schon vor der offiziellen Eröffnung gegen 10 Uhr waren zahlreicher Besucher auf dem Gelände der Lebenshilfe. Nach den Grußworten von Ute Fickler zeigten sechs Bewohner, die der Kulturgruppe angehörig sind, eine Modenschau der anderen Art.

Kunstvolle und sehr kreative Hüte zierten ihre Köpfe und so wurde die Schau dann auch genannt, nämlich Hutmodenschau. Für ihren Auftritt erhielten sie viel Applaus. Die Hutvorstellung war einer von mehreren Programmen, die auf dem Veranstaltungsplan standen.

Therapeutisches Reiten mit der Reitsportgemeinschaft Pritzwalk

Ein fester Termin im Wochenplan der Bewohner der Lebenshilfe ist das therapeutische Reiten mit der Reitsportgemeinschaft Pritzwalk. Jeden Mittwoch nehmen drei Gruppen mit jeweils fünf Personen am Kurs teil. „Das Reiten und die Übungen dienen zur Lockerung der Muskeln und verbessern die Körperwahrnehmung“, erklärte Steffi Isenberg vom Reitverein.

Am Freitag brachten sie ihr Pferd Sternchen mit, auf dem auch fleißig geritten wurde und Übungen durchgeführt wurden. „Wir haben die Stute schon mehrere Jahre im Einsatz“, sagte Isenberg. Die Bewohner vertrauen dem Vierbeiner. Das ist auch wichtig, denn nur so kann auch ein Erfolg erzielt werden. Das therapeutische Reiten erfolgt in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten.

Elternbeirat informiert und hilft bei Veranstaltungen

Beate Marx war an einem der Stände anzutreffen. Sie ist Mitglied des Elternbeirates und unterstützt Bewohner und Mitarbeiter wo sie kann. „Wir helfen zum Beispiel auf solchen Veranstaltungen aus und backen auch Kuchen“, verriet sie im Gespräch. Auch sie ist Mutter einer der Bewohner. „Die Einrichtung wurde von Eltern gegründet“, erklärte sie.

Um sich gegenseitig zu unterstützen und auch einer Arbeit nachzugehen zu können, halfen sich verschiedene Eltern mit behinderten Kindern aus. Später entstand daraus die heutige Einrichtung der Lebenshilfe. Alle zwei Monate trifft sich der Elternbeirat und wird über aktuelle Themen informiert. „Wir geben auch Auskunft und klären die Leute auf“, sagte Marx. Am Ende ist es eine gegenseitige Hilfe. „Ich bin seit über 20 Jahren im Beirat und habe selber ein behindertes Kind“, berichtet sie.

Am Freitag zeigte und verkaufte sie handgemachte Holzarbeiten und andere Stücke, die in den Werkstätten entstanden sind. Alle Stücke wurden von den Bewohnern in Eigenarbeit hergestellt.

Von Julia Redepenning

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