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Pritzwalk Mehr Licht in Pritzwalks Innenstadt
Lokales Prignitz Pritzwalk Mehr Licht in Pritzwalks Innenstadt
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11:10 09.10.2019
Hell erleuchet: Der umgebaute Pritzwalker Kietz bei Nacht. Im Hintergrund ist der Unterschied zwischen neuen und alten Straßenlampen gut zu erkennen. Quelle: Stephanie Fedders
Pritzwalk

Die einen fremdeln mit der Verkehrsführung, die anderen freuen sich über moderne Errungenschaften – beim Thema Kietz gehen in Pritzwalk die Meinungen auseinander. Die Stadt vertritt eine eindeutige Position und ist mit dem neuen Konzept zufrieden.

Stadt erhält positive Rückmeldungen zum Kietz

„Wir haben überwiegend positive Rückmeldungen erhalten“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski. Und das bezieht sich in erster Linie auf die Umsetzung eines modernen Beleuchtungskonzeptes, das den rund 100 Meter langen Abschnitt entlang des Bürgerparks gerade in der dunklen Jahreszeit nicht nur heller, sondern vor allem auch sicherer macht.

Wer jetzt nach Einbruch der Dunkelheit vom Kietz aus in Richtung Kulturhaus oder in Richtung Innenstadt blickt, wird schnell den Unterschied erkennen. Das weiße Licht der LED-Lampen hebt sich deutlich ab von den älteren Lampen und leuchtet die neuen Querungshilfen umfassend aus. Manch Pritzwalker will dadurch sogar schon ein wenig „Großstadtflair“ gespürt haben.

Die neuen Laternen am Kietz sollen erst der Anfang gewesen sein, die Stadtverwaltung arbeitet an einer flächendeckenden Umsetzung des neuen Beleuchtungskonzeptes. Das gilt sowohl für die Kernstadt, als auch für die Ortsteile. Fünf Jahre wird das laut Halldor Lugowski in etwa dauern.

Kyritzer Chaussee bekommt 20 Lampen

Zeitnah wird eine Anregung aus der Bevölkerung realisiert, die die Kyritzer Chaussee betrifft. Hier fehlt bislang auf rund 800 Metern, angefangen am Abzweig Stresemannstraße bis hoch zum Gewerbegebiet, eine Beleuchtung entlang des kombinierten Fuß- und Radweges.

Erste Vorbereitungen für den Aufbau der Lampen entlang der Kyritzer Chaussee in Pritzwalk sind schon getroffen worden. Quelle: Stephanie Fedders

Die Stadt hat den Hinweis aufgegriffen und die Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßenwesen gesucht, der einen Teil der Kosten trägt und für den Bereich an Zu- und Abfahrt zur B 189 verantwortlich ist.

Nach erfolgreicher Ausschreibung hat die beauftragte Firma in der vergangenen Woche begonnen, die Zugänge zu den Stromleitungen zu markieren. Kleine Rohre, pinkfarben markiert, schauen noch aus dem Boden. Jetzt wartet die Verwaltung auf die Lieferung der Masten und Leuchten. „Ende Oktober, Anfang November wollen wir fertig sein“, sagt Halldor Lugowski.

Querungshilfen werden besser ausgeleuchtet

20 moderne Lampen sollen entlang der Ausfallstraße aufgebaut werden. Rund 100 000 Euro wird die Verwirklichung des Projektes laut Verwaltung kosten, 50 Prozent übernimmt der Landesbetrieb.

Im Bereich der Innenstadt hat die Verwaltung weitere Schwachpunkte ausgemacht, die derzeit ebenfalls unter mangelhafter Ausleuchtung leiden. Dazu gehört die Querungshilfe an der Havelberger Straße im Bereich des Reepergangs und der Übergang an der Preddöhler Straße kurz vor dem Abzweig ins Gewerbegebiet Rostocker Straße. Auch hier soll nachgebessert und für mehr Licht gesorgt werden.

Teil des neuen Konzeptes am Kietz ist zudem die Investition in moderne Buswartehäuschen, die im Dunkeln taghell erleuchtet sind. Die Seitenwände spenden nicht nur Licht, sondern werden von Kulturhaus und Museum auch für Werbung genutzt. Das Konzept möchte die Stadt ebenfalls wiederholen und plant auch bei der neuen Umfeldgestaltung am Bahnhof den Aufbau solcher Haltestellen.

Von Stephanie Fedders

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