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Pritzwalk Neue Lampen erhellen die Kyritzer Chaussee in Pritzwalk
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14:16 26.11.2019
Standfest (von links): Ronald Thiel, Halldor Lugowski, Jens Heidbrecht, Friedhelm Müller und Frank Streese. Quelle: Stephanie Fedders
Pritzwalk

In vielen Schritten zu mehr Helligkeit und Sicherheit: Am Dienstag hat die Stadt Pritzwalk die neue Beleuchtung entlang der B 103 abgenommen und offiziell angeschaltet. Wer frühmorgens stadtauswärts auf dem kombinierten Rad- und Gehweg der Kyritzer Chaussee unterwegs ist, kann jetzt besser sehen und gesehen werden.

Der Weg ins Licht wurde als Idee von Einwohnern für Einwohner aufgegriffen. Bürgermeister Ronald Thiel erinnerte daran, dass er auf dem Bürgerempfang im Februar auf die unbefriedigende Situation aufmerksam gemacht wurde.

Unter anderen kam der Anstoß von den Unternehmern Frank Streese und Jens Heidbrecht. Beide freuten sich jetzt über die zügige Umsetzung. „Schön, dass es so schnell geklappt hat“, sagte Streese.

Von der Anregung bis zur Fertigstellung vergingen nur rund acht Monate. Im Frühjahr habe die Stadt das Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßenwesen gesucht, der für den Bereich rund um die Zufahrten zur B 189 zuständig ist, sagte Bauamtsleiter Halldor Lugowski.

Im September wurde der Auftrag an einer Neuruppiner Firma vergeben. Dann war Geduld gefragt. „Die Masten hatten eine Lieferzeit von mehr als sechs Wochen“, erinnerte Lugowski an die kleine Durststrecke.

Davon sieht man heute aber nichts mehr. 21 vier Meter hohe Lampen leuchten den rund 850 Meter langen Weg jetzt von der Eimündung Stresemannstraße bis in Höhe der Tankstelle im Gewerbegebiet an der Hermann-Graebke-Straße mit LED-Licht aus. „Das ist eine Bereicherung für alle, die den Weg nutzen“, freut sich Lugowski.

Konsequent will die Verwaltung auch bei künftigen Baumaßnahmen auf die neue Beleuchtung setzen, die bereits am umgebauten Kietz zum Einsatz kommt. Die nur nach unten strahlenden Lichtquellen sorgen nachts für weniger Emissionen und sparen zudem Energie. Gesteuert werden sie durch eine so genannte Astro-Uhr, die für Helligkeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang sorgt.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut Halldor Lugowski auf 147 000 Euro. Die Hälfte davon trägt der Landesbetrieb Straßenwesen.

Schon jetzt gibt die Verwaltung das Signal an alle Pritzwalker, auch künftig auf Schwachpunkte hinzuweisen. Eine gute Gelegenheit dafür kann der nächste Bürgerempfang sein, der für den 21. Februar 2020 geplant ist. Halldor Lugowski blickt mit Vorfreude auf den Termin: „Wir sind auf neue Anregungen sehr gespannt.“

Von Stephanie Fedders

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