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Pritzwalk Polizeirevier Pritzwalk: Mit Arthur und Aaron beim Tag der offenen Tür
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13:57 27.10.2019
Revierpolizist Marco Gerloff bei der Arbeit: der gern angenommenen Fahrradcodierung. Quelle: Stephanie Fedders
Pritzwalk

Früher oder später wird die Frage immer gestellt: „Wo ist die Gefängniszelle?“ Doreen Kohls weiß, dass sie mit der Antwort vor allem die jungen Besucher enttäuscht, denn hinter Schloss und Riegel sitzt auf dem Polizeirevier in Pritzwalk niemand. Beim Tag der offenen Tür war das Interesse dennoch groß. Viele Besucher wollten einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Labrador Aaron fliegen die Herzen zu

Die Ordnungshüter hatten sich einiges einfallen lassen, um für ein abwechslungsreiches Programm zu sorgen und die Pritzwalker nahmen es dankend an. Bei Kaffee und Kuchen machten es sich viele in der Bahnhofshalle gemütlich und genossen die Musik der Polizeiband aus Potsdam.

Die Polizeiband aus Potsdam spielte beim Tag der offenen Tür in Pritzwalk. Quelle: Stephanie Fedders

Melitta Ribbe führte durchs Polizeimuseum, Feuerwehr, DRK und der Weiße Ring stellten ihre Arbeit vor. Auch die „Transportpolizei“ aus Klink war wieder mit dabei. Ingo und Christian Moschall hatten dieses Jahr neben dem Wartburg noch einen Kollegen mitgebracht: Aaron. Dem Labrador, stilecht mit Kenndecke samt Schriftzug „Transportpolizei“ ausgestattet, flogen sofort die Herzen aller Besucher zu.

Aaron war der Star und freute sich über die Streicheleinheiten. Quelle: Stephanie Fedders

Der Tag der offenen Tür bot aber auch Gelegenheit für den Austausch mit Besuchern, denen etwas am Herzen lag. Dafür waren Grit Weber und Peter Habedank aus dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Prignitz gekommen. Über Interesse konnten sie sich nicht beklagen. „Unser Material ist gerne mitgenommen worden“, erzählt Habedank, der immer wieder Tipps zum Schutz vor Einbrechern oder falschen Polizisten geben muss.

Großer Andrang bei der Fahrradcodierung

Vor dem Revier haben Marco Gerloff, Silke Hercht und Burkhard Arend ihren Platz. Sie bieten die kostenlose Codierung von Fahrrädern an und können sich über Zulauf nicht beklagen. „Der Andrang war schon ganz gut“, sagt Marco Gerloff, der gerade den nächsten Interessenten erklärt, was gemacht wird.

Arthur hat sein Fahrrad extra geputzt und muss nun die Frage beantworten, was auf den Rahmen graviert werden soll. „Wir wäre es mit deinem Namen“, fragt Silke Hercht den Jungen und der nickt. Sekunden später ist sein Rad registriert.

Revierleiterin Doreen Kohls freut sich über die große Resonanz: „So viel Besucher hatten wir noch nie.“

Von Stephanie Fedders

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