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Pritzwalk Vortrag über Türme, Tore und Mauern in der Museumsfabrik
Lokales Prignitz Pritzwalk

Pritzwalk: Vortrag über Türme, Tore und Mauern in der Museumsfabrik

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17:25 10.09.2021
Bauwerk vergangener Tage: der bis heute erhaltene, halbrunde Wehrturm am nördlichen Rest der Pritz­walker Stadtmauer.
Bauwerk vergangener Tage: der bis heute erhaltene, halbrunde Wehrturm am nördlichen Rest der Pritz­walker Stadtmauer. Quelle: Archiv Museum Pritzwalk
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Pritzwalk

Um die mittelalterlichen Stadtbefestigungen im Landkreis Prignitz geht es am Mittwoch kommender Woche ab 18 Uhr in der kulturhistorischen Vortragsreihe in der Museumsfabrik Pritzwalk. Der Denkmalschützer Gordon Thalmann berichtet an diesem Tag von seinen Forschungen in der Prignitz.

Kaum Untersuchungen in der Mark Brandenburg

Die mittelalterlichen Stadtbefestigungen in der Mark Brandenburg wurden bisher noch nicht ausgiebig untersucht. Dabei gehörten die Befestigungswerke aus Wällen, Gräben, Mauern und Türmen zu den aufwendigsten und teuersten Bauvorhaben der mittelalterlichen Städte. In ihrer Blütezeit spiegelten sie gleichzeitig das Schutzbedürfnis der Einwohner sowie das Selbstverständnis von Souveränität wider. Die Mehrzahl der Prignitzer Stadtbefestigungsanlagen ging bereits im 18. und 19. Jahrhundert durch Abbruch und Verfall verloren. So blieben auch in Pritzwalk nach dem Stadtbrand 1821 und dem Wiederaufbau nur einige Reste erhalten.

Pritzwalk und der Stadtbrand 1821

Im Rahmen seines Vortrages stellt Gordon Thalmann, Sachbereichsleiter für Denkmalschutz im Landkreis, unter anderem die jüngsten bauhistorischen Befunde zum Steintor in Wittenberge, dem Stumpfen Turm in Lenzen, dem Wittstocker Tor in Freyenstein und den Resten der Stadtmauern sowie Wiekhäusern in Perleberg und Pritzwalk im Kontext historischer, architektonischer und archäologischer Erkenntnisse vor.

3-G-Regeln sind zu befolgen

Der Eintritt kostet fünf beziehungsweise drei Euro. Besucher müssen aufgrund der Corona-Umgangsverordnung einen Nachweis gemäß der 3-G-Regel vorlegen. Weitere Infos gibt es unter 03395/76 08-11 20 oder unter www.museum-pritzwalk.de.

Von MAZonline