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Pritzwalk Pritzwalker Jugendfeuerwehren im Einsatz
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18:17 07.10.2019
Bei der Abschlussübung wurde ein Wald- und Flächenbrand simuliert. Hier werden Schlauchbrücken aus Steckleiterteilen gebaut. Quelle: Julia Redepenning
Buchholz

„In diesem Jahr machen wir es anders“, versprach Jugendwart Stefan Fuchs allen Jungen und Mädchen, die für die Abschlussübung der Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Pritzwalk in den Ortsteil Buchholz gereist waren.

Impressionen von der Abschlussübung der Jugendfeuerwehren

Waren es zuvor immer verschiedene Stationen, bei denen typische Elemente gefestigt wurden, setzte der Jugendwart in diesem Jahr ein komplett neues Vorhaben in die Tat um.

Mehr als 40 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und Betreuer waren der Einladung des Feuerwehrmannes gefolgt.

Mehr als 40 Mädchen und Jungen waren bei der Übung dabei. Quelle: Julia Redepenning

Wald- und Flächenbrandübung wie bei den großen Brandschützern 

„Vorher haben wir immer an verschiedenen Stationen Dinge wie Knoten und Bunde geübt“, erklärte Jugendwart Fuchs. Dieses Mal sollte es eine kleine Herausforderung geben. „Wir simulieren einen Wald- und Flächenbrand“, erklärte er. Auf einer Wiese nahe Buchholz versammelten sich alle kleinen und großen Brandschützer und bauten eine mit mehr als 500 Meter lange Schlauchstrecke auf.

Hier werden die Schläuche verteilt. Dass die Feuerwehr kein Platz für Einzelkämpfer ist, lernen die kleinen Brandschützer schon früh. Quelle: Julia Redepenning

„Es soll etwas Praktisches sein“, so Stefan Fuchs. Und wie Kinder und Jugendlichen es von den großen Feuerwehrleuten kennen oder von einem der zahlreichen Diensttage, gingen sie ans Werk. Sauglängen wurden beschafft, und eine Wasserentnahmestelle richteten sie in wenigen Minuten ein. Der kleine Zufluss diente als Quelle. "Ihr setzt bitte den Verteiler“, hieß es von einem anderen Feuerwehrmann, und die Jungen und Mädchen befolgten dem Befehl.

Praktische Übungen für den späteren Feuerwehrdienst  

Ordentlich zu tun hatte an diesem Samstag jedes Mitglied der Jugendfeuerwehr, das an der Übung teilnahm. „Jeder muss heute irgendwo einen Schlauch ausrollen oder andere Dinge übernehmen“, erklärte Feuerwehrmann Fuchs.

Gut geschlagen haben sich bei den zum Teil anspruchsvollen Aufgaben alle Kinder. „Es ist heute wie bei den Großen, und das finden sie toll“, so Stefan Fuchs.

Jugendwart Stefan Fuchs (mit Mütze) freute sich über die große Anzahl an Teilnehmern. Quelle: Julia Redepenning

Nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift „Tragbare Leitern" kann die vierteilige Steckleiter nicht nur zur Rettung aus Höhen benutzt werden, sondern auch als Hilfsgerät. Dieses Szenario wurde auch am Samstag den Jugendlichen erklärt. Aus den Leiterteilen wurde eine Schlauchbrücke gebaut. Ein Auto kann so problemlos weiterfahren, ohne die empfindlichen Schläuche zu beschädigen.

Am Ende hieß es dann „Wasser marsch“, und nach knapp zwei Stunden wurde die Abschlussübung beendet. Nachdem alle Materialen und Hilfsmittel ordnungsgemäß verräumt wurden, wartete auf alle Teilnehmer und Betreuer ein warmes Mittagessen. Mit diesem wurde der Tag auch erfolgreich beendet.

Großer Dank für alle Brandschützer

In Vertretung für Bürgermeister Ronald Thiel kam Halldor Lugowski nach Buchholz. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Pritzwalk begleitete die Übung und verschaffte sich ein eigenes Bild. „Die Jugendlichen machen das wirklich toll“, sagte er. Einen großen Dank sprach er auch allen Feuerwehrmitgliedern aus, die an diesem Tag den Übungseinsatz betreuten.

„Sie alle sind besondere Kameraden und Kameradinnen, die ihre Freizeit opfern“, sagte er in seiner Ansprache. Er betonte, dass ohne die Unterstützung von freiwilligen Helfern solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Von Julia Redepenning

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