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Pritzwalk Schöner radeln und rasten auf der Bischofstour bei Pritzwalk
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13:17 06.02.2020
Wetterfest: Der neue Rastplatz im Hainholz. Quelle: Stephanie Fedders
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Pritzwalk

Endspurt bei der Radwegsanierung im Bereich der Stadt Pritzwalk: Auf einem Abschnitt der überregional bedeutsamen Bischofstour, die Havelberg mit Wittstock verbindet, sind die Arbeiten schon weit vorangeschritten.

Wassergebundene Decke statt Kopfsteinpflaster

Im Bereich Streckenthin haben die Bauarbeiter die milden Temperaturen der vergangenen Monate genutzt und parallel zum Kopfsteinpflaster eine wassergebundene Decke eingebaut. Jetzt fahren die Radler uneingeschränkt auf ebener Oberfläche – eine Maßnahme, die sich positiv auf die Bewertung der Bischofstour auswirkt.

Das Kopfsteinpflaster hat ausgedient, die Radfahrer sind jetzt bei Streckenthin auf ebenem Untergrund auf der Bischofstour unterwegs. Quelle: Stephanie Fedders

Auch entlang des Weges durch den Hainholz hat sich einiges getan. So genannte Waldschänken – überdachte Sitzgelegenheiten aus Holz – stehen am Wegesrand und laden ein zu einer Rast. Fünf Stück werden insgesamt angefertigt und ergänzend auch noch in Sadenbeck, Mesendorf und Groß Woltersdorf aufgebaut. Hinzu kommen weitere Bänke entlang der Strecke.

Mit Interesse wurden die Arbeiten von den Einheimischen verfolgt, die regelmäßig mit dem Rad zu Fahrten rund um Pritz­walk aufbrechen. Sie profitieren genauso von der Ertüchtigung wie die Urlauber, die das Radlerparadies Prignitz besuchen. Und das haben einige auch schon kundgetan.

90 Prozent Fördermittel für die Radwegsanierung

„Bei uns sind schon diverse Mails eingegangen, in denen die Wegesanierung lobend erwähnt wurde“, erzählt Bauamtsleiter Halldor Lugowski vom positiven Feedback.

Die Stadt muss für die Arbeiten, zu denen auch eine Streckenertüchtigung zwischen Mesendorf und Giesensdorf gehört, rund 30 000 Euro aufbringen. Der Großteil, 90 Prozent, kommt aus einer Bund-Länder-Finanzierung zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.

Von diesem Förderprogramm, das über die Investitionsbank des Landes Brandenburg abgewickelt wird, machen noch weitere Kommunen in der Prignitz Gebrauch. So sollen in der zweiten Jahreshälfte die Arbeiten am Elbe-Radweg im Bereich Klärwerk Wittenberge bis Wachhaus Wentdorf beginnen.

Fünf Kommunen in der Prignitz nutzen die Fördermittel

Perleberg möchte einen Abschnitt der Tour Brandenburg und der Route 3 „Städte mit historischen Stadtkernen“ entlang der Quitzower Straße sanieren und ergänzend einige Rastplätze aufwerten. Bad Wilsnack hat im Haushalt Geld eingestellt für einen Abschnitt der Bischofstour bis zur Gemarkungsgrenze am Forsthaus Plattenburg.

Ob es von dort aus weitergeht auf dem Gebiet der Gemeinde Plattenburg, steht immer noch nicht fest. Das Thema soll zum wiederholten Male im Bauausschuss am 18. Februar diskutiert werden.

Von Stephanie Fedders

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