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Pritzwalk Schule evakuiert, Vermissten gerettet
Lokales Prignitz Pritzwalk Schule evakuiert, Vermissten gerettet
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00:47 14.04.2018
Einsatzübung der Feuerwehr in der Grundschule Putlitz. Quelle: Ata Wolfgang Thätner
Putlitz

Es war ein erschreckendes Szenario: Um 9.45 Uhr wurden Brandschützer zur Grundschule nach Putlitz gerufen. Es gab eine starke Rauchentwicklung im oberen Informatikraum und eine vermisste Person.

130 Schüler und Schülerinnen waren zu evakuieren. Sieben Feuerwehren aus dem Gebiet des Amtes Putlitz-Berge sowie der Prignitzer Rettungsdienst waren von der Potsdamer Einsatzzentrale zunächst alarmiert worden. Um die umfangreichen Aufgaben zu bewältigen, wurden noch zusätzlich Feuerwehren nachalarmiert. Was alle Hilfskräfte zum Zeitpunkt der Alarmierung noch nicht wussten: Es handelte sich zum Glück nur um eine Übung.

Rauch scxhlägt aus dem Informatikraum. Quelle: Ata Wolfgang Thätner

Und die erbrachte positive Erkenntnisse: Nach Auslösung des Alarms in der Schule hat es keine fünf Minuten gedauert, bis die letzten Schüler und Lehrer das Gebäude verlassen hatten. Sie alle sammelten sich geordnet auf dem dafür vorgesehen Platz.

Schon knapp zwei Minuten später waren die Brandschützer der Putlitzer Feuerwehr mit ihren Einsatzwagen vor Ort. Ihre ersten Aufgaben waren klar: Schnell den Atemschutz anlegen und dann sofort die vermisste Person bergen. Währenddessen kümmerte sich der Rettungsdienst um Verletzte. Eine wichtige Aufgabe war auch die Registrierung aller Schülerinnen und Schüler.

Genug Atemschutzträger im Einsatz

Aber die Übung sollte natürlich auch auf die Schwachstellen bei der Brandbekämpfung aufzeigen, wie aus dem ersten kurzen Fazit von Einsatzleiter Christian Reisinger hervorging: „Mit 16 Feuerwehrkameraden bei sieben Feuerwehren am Einsatzort waren es entschieden zu wenig Einsatzkräfte für so einem großen Einsatz“, betonte der Putlitzer Amtsbrandemeister, „das ist uns aber bewusst gewesen. Denn mitten in der Woche wird es schwer, alle Feuerwehren komplett zu besetzen. Hier müssen wir die Einsatzalarmierung überarbeiten.“

Zum Beispiel werde es schwer, mit den wenigen Kameraden eine umfangreiche Wasserversorgung aufzubauen. „Mit fünf Atemschutzträgern vor Ort waren wir allerdings sehr gut im Einsatz“, freute sich Reisinger jedoch auch.

Von Wolfgang Thätner und Bernd Atzenroth

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