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Pritzwalk Straße nach Neu Krüssow wird erneuert
Lokales Prignitz Pritzwalk Straße nach Neu Krüssow wird erneuert
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16:45 25.01.2019
Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel und sein Vize Halldor Lugowski mit dem Plan für die Straßenerneuerung. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
Wilmersdorf

Die marode Landstraße zwischen dem Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf und Neu Krüssow wird erneuert. Wie die Stadt Pritzwalk jetzt mitteilte, kann das Vorhaben jetzt wie bereits im vergangenen Jahr geplant angegangen werden.

Ab Mitte März wird auf einer Länge von 1186 Metern die schmale, an den Seiten stark ausgefranste Straße auf 5,50 Meter verbreitert und eine offene Oberflächenentwässerung angelegt werden. Damit geht ein lange gehegter Wunsch der Einwohner von Wilmersdorf und Neu Krüssow in Erfüllung.

Bereits Ende September 2018 hatten Bürgermeister Ronald Thiel und sein Stellvertreter Halldor Lugowski das Projekt an Ort und Stelle vorgestellt. Und dabei zeigte sich, dass diese Straße wirklich eine Erneuerung verdient: Wer von Wilmersdorf aus in Richtung Alt Krüssow oder Neu Krüssow fahren will, hat zuerst einen Straßenabschnitt vor sich, der vor Schlaglöchern nur so strotzt und mitunter hohe Kanten von der asphaltierten Fahrbahn zum Schotterseitenstreifen aufweist.

Mit Baumfällungen geht es los

Das 1186 Meter lange, viel befahrene Teilstück zwischen der Ortsausfahrt von Wilmersdorf und der Einmündung in die Straße zwischen Alt Krüssow und Neu Krüssow ist wegen der Sommerwegvariante auch nicht wirklich für Begegnungsverkehr geeignet.

Den Zuschlag hat nach Angaben der Stadt die Eurovia Verkehrsbau Union erhalten. Die Arbeiten beginnen bereits Anfang Februar mit Baumfällungen. Die Eurovia-Mitarbeiter beräumen dann auch die Seitenräume der Straße. Für die Fällarbeiten wird die Ortsverbindung immer wieder mal abschnittsweise halbseitig gesperrt.

Ab dem 11. März ist die Ortsverbindungsstraße voll gesperrt

Mit dem Straßenbau selbst startet die Baufirma Mitte März: Ab dem 11. März ist die Ortsverbindungsstraße voll gesperrt. Die Umleitung über Heiligengrabe ist dann ausgeschildert.

Die Investitionssumme an der ehemaligen Kreisstraße beträgt 801 890 Euro. Davon werden 75 Prozent, also 546 300 Euro, aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden gefördert. Die verbleibenden 255 590 Euro kommen aus dem Haushalt der Stadt.

Bis Ende Juli soll gebaut werden

„Wir wollen die Kernstadt und die Ortsteile im Gleichklang entwickeln“, sagte Bürgermeister Ronald Thiel, als er gemeinsam mit Halldor Lugowski, das Bauprojekt im September des vergangenen Jahres bekannt gab.

Bis Ende Juli soll gebaut werden. Mit dem Beförderungsunternehmen Prignitzbus und den Landwirten ist das Straßenbauprojekt abgestimmt.

Von Bernd Atzenroth

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