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Pritzwalk Wie es unter dem Pflaster von Pritzwalk aussieht
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00:24 29.04.2019
Ein Blick hinter das verhüllte Wusterhausener Rathaus ist am 11. Mai möglich. Quelle: Wolfgang Hörmann
Pritzwalk

Er ist eine einmalige Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai. Im Gegensatz zum Namen der Veranstaltung, der etwas trocken klingt, garantieren die Aktionen der teilnehmende Städte spannende Einblicke in ganz unterschiedliche Projekte.

Acht Städte aus der Region nehmen teil

Von der Elbe bis zur Dosse beteiligen sich insgesamt acht Städte aus der Region an dieser bundesweiten Veranstaltung, die bereits zum fünften Mal stattfindet. Hintergrund ist die seit 47 Jahren bestehende finanzielle Städtebauförderung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.

Auf einzelne, für die Kommunen markante Baustellen konzentrieren sich am 11. Mai Wusterhausen und Pritzwalk. In Wusterhausen steht das seit mehr als einem Jahr verhüllte Rathaus am Markt im Mittelpunkt. Welchen Stand die aufwändigen Umbau- und Sanierungsarbeiten erreicht haben, darüber informieren Verwaltung und Sanierungsträger von 10 bis 13 Uhr.

Was tut sich auf der Baustelle am Bürgerplatz in Pritzwalk? Interessierte Einwohner und Gäste können am Tag der Städtebauförderung mehr erfahren. Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk gewährt Einblicke in den Untergrund der Arbeiten am Kietz. Nachdem fast alle Pflastersteine auf dem Abschnitt am Bürgerpark entfernt worden sind, können interessierte Besucher sehen, was sich unter der Straße tut. Bauamtsleiter Halldor Lugowski und Kollegen sind von 10 bis 12 Uhr vor Ort. Der Landfrauenverein sorgt für Kaffee und Kuchen.

Archäologen berichten über Kyritzer Funde

In Kyritz gibt es von 14 bis 15 Uhr einen Fachvortrag zu den Ausgrabungsergebnissen in der Altstadt. Archäologe Hartmut Lettow wird im Saal des Rathauses berichten. An gleicher Stelle werden dann von 15 bis 17 Uhr die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Kloster- und Kirchgartens vorgestellt.

Von 13 bis 15 Uhr führt Architekt Matthias Frinken durch die „soziale Stadt“ Neuruppin. Dahinter verbirgt sich das Wohnviertel rund um die Otto-Grotewohl-Straße, das in verschiedenen Abschnitten an moderne Anforderungen angepasst wird. „Wir wollen zeigen, welche Erfolge bei der Sanierung bereits erreicht worden sind“, macht Verwaltungsmitarbeiter Tobias Fischer neugierig. Treffpunkt ist die Otto-Grotewohl-Straße 1a.

Tief in die Geschichte der Stadt Lenzen an der Elbe können Interessierte am Beispiel des Hauses Hamburger Straße 30/31 eintauchen. Stadt und Sanierungsträger informieren von 11 bis 14 Uhr über die Sicherungsmaßnahmen an dem ehemaligen Geschäftshaus und stellen weitere interessante Projekte im historischen Stadtkern vor.

Spaziergang mit Bürgermeister Oliver Hermann

Elbaufwärts, in Wittenberge, lädt Bürgermeister Oliver Hermann zu einem Stadtspaziergang mit Baustellenführung ein. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr das Kultur- und Festspielhaus. Zum Schluss gibt es Kaffee und Kuchen am Bürgerzentrum. Die Stadt bittet um Anmeldung bis zum 3. Mai unter Telefon 03877/95 11 78 oder per Mail an p.luedtke@wittenberge.de.

Auch in Perleberg gibt es einen Rundgang durch die historische Altstadt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Großen Markt. Gezeigt werden der historische Kinosaal im Haus Großer Markt 10 und die Schuhstraße 23. Zudem öffnet von 10 bis 12 Uhr die „Schaustelle Stadtkern“, eine Aktion der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“. Die Rolandstadt stellt die Neugestaltung der Freifläche „Hagen“ vor.

Wittstock informiert von 14 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz zu aktuellen Sanierungs- und Umbauprojekten. Auch die Gebäude- und Wohnungsverwaltung Wittstock macht mit und stellt ihr Projekt "Röbeler Vorstadt" vor. Integriert ist der Tag der Städtebauförderung in das Familien- und Kinderfest, das zeitgleich auf dem Markt stattfindet.

Von Stephanie Fedders

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