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Pritzwalk Zum Traumjob und das in der Prignitz
Lokales Prignitz Pritzwalk Zum Traumjob und das in der Prignitz
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17:24 22.11.2019
Im Januar ist es soweit: Zum dritten Mal wird die Bildungsmesse Karriereplus in Pritzwalk ausgerichtet. Quelle: Julia Redepenning
Pritzwalk

Lukas und Raphael sind Schüler der Klassenstufe zehn der Freiherr-von-Rochow-Schule in Pritzwalk. Sie machen bald ihren Abschluss. Danach beginnen sie eine Ausbildung. Die beiden Jungs gehören zu den Glücklichen, die bereits einen Vertrag in der Tasche haben. Um anderen Jugendlichen die Suche ebenfalls zu erleichtern und verschiedene Perspektiven aufzuzeigen, wird es im Januar wieder die BildungsmesseKarriereplus“ an der Oberschule geben. Die Prignitz als Aushängeschild – so der Gedanke der Initiatoren.

50 Aussteller sind schon angemeldet

„Die Prignitz ist ein toller Ausbildungsort. Genau das müssen wir auch nach außen tragen.“ Prignitzer IHK-Chef Renè Georgius zeigt sich zufrieden. Er ist neben der Oberschule, der Stadt Pritz­walk, der Kreishandwerkerschaft und der Oberschule für die Organisation verantwortlich. Knapp 50 Aussteller sind aktuell angemeldet. „Es werden 220 Ausbildungen vorgestellt und es gibt knapp 90 freie Stellen“, erklärte Georgius.

Prignitz soll als Ausbildungsort attraktiv werden

Ein klare Vorstellung seitens der Veranstalter steht: Die eigene Region und örtlichen Betriebe sollen gestärkt werden. „Viele wissen oft nicht, welche Möglichkeiten sie haben. Wenn Unternehmen eine Auswahl geben, bleiben viele auch in der Prignitz.“ Bürgermeister Thiel unterstützt die Aktion und ist sich bewusst, wie schwierig die Lage zum Teil ist. Doch er betrachtet die Situation positiv. Einig sind sich alle: Es soll verhindert werden, dass Jugendliche wegen der Arbeit die Region verlassen müssen.

Pritzwalker Oberschule ist Vorreiter in Sachen Ausbildung

Das die Freiherr-von-Rochow-Schule als Ort des Geschehens ausgewählt wurde, hat einen guten Grund: Die Schule ist ein Vorreiter, wenn es um Themen wie Berufsausorientierung und mögliche Ausbildungsbetriebe geht. Stolz erzählte Schulleiterin Gisa Michaelis: „Viele unserer Abgänger haben eine Anstellung in der Region bekommen.“ Ob in der Industrie, im Handwerk oder im Gesundheitswesen – das Berufsorientierungsprogramm der Schule verhalf vielen Jugendlichen zu einer Lehrstelle.

Messe nicht nur für Jugendliche geeignet

Die Messe soll nicht nur ein Anlaufpunkt für Schulabgänger bieten. Auch Eltern oder Wiedereinsteiger sind angesprochen. Neben Lehrstellen gibt es zeitgleich Informationen zum Thema Weiterbildung, Duales Studium, Praktika, Ferienarbeit und für neue Arbeitsplätze. „Daher auch Karriere. Ich habe selber schon Eltern und Ältere angetroffen, die Fragen hatten“, sagte Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft.

Wer auf der Suche nach einer passenden Ausbildung ist oder sich umfangreich informieren möchte, sollte sich den 18. Januar in den Kalender eintragen. In der Sporthalle der Oberschule wird im Zeitraum von 10 bis 13 Uhr die Messe für alle frei zugänglich sein.

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Von Julia Redepenning

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