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Putlitz Feuerwehr Putlitz-Berge braucht neue Atemschutztechnik
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16:22 11.09.2019
Einsatzübung der Feuerwehr in der Grundschule Putlitz unter Atemschutz im April 2018. Quelle: Wolfgang Thätner
Putlitz

Auf das Amt Putlitz-Berge als Träger des Brandschutzes wartet eine erhebliche finanzielle Hürde, um die notwendige Technik der Freiwilligen Feuerwehren auf dem neuesten Stand zu halten. Amtsbrandmeister Christian Reisinger informierte am Dienstagabend den Amtsausschuss über eine anstehende Investition in die Atemschutztechnik.

Reisinger sprach von rund 120 000 Euro, die notwendig sein könnten, um neue Atemschutzgeräte anzuschaffen. Hintergrund ist, dass der aktuellen Ausrüster angekündigt hat, keine Ersatzteile mehr bereitzuhalten. „Das wird dazu führen, dass die Geräte nicht mehr einsatzfähig sein werden“, erklärte Reisinger.

Geräte verschiedener Hersteller nicht kompatibel

Konkret betrifft das den so genannten Druckminderer, der alle sechs Jahre einer Kontrolle unterliegt. Ersatzflaschen seien bereits ausgemustert worden, so Reisinger. Der Amtsbrandmeister plädiert für einen kompletten Austausch der Geräte, da Anfertigungen unterschiedlicher Hersteller untereinander nicht kompatibel seien.

Durch eine komplette Neuanschaffung möchte der oberste Brandschützer des Amtes erreichen, dass verschiedene Geräte nur kurzfristig in Gebrauch sind. Dabei stehe die Sicherheit im Vordergrund. Sollte es im Einsatz notwendig sein, dass ein Feuerwehrmann den anderen mit Atemluft versorgen muss, könnte es passieren, dass die Anschlüsse nicht passen.

Überdruck schützt besser als Normaldruck

Mit einer Ersatzbeschaffung bestünde auch die Möglichkeit, die Ausrüstung zu modernisieren. Bislang arbeiten die Feuerwehren mit Normaldruck. Die Geräte auf Überdrucktechnik umzustellen, biete mehr Schutz dagegen, dass kontaminierte Außenluft eindringt.

Ein zusätzlicher Anschluss, über den modernere Geräte verfügen, könnte bei einem Notfall eingesetzt werden oder dem Anschluss einer so genannten Fluchthaube bei der Rettung von Personen dienen.

Aktuell verfügen die 17 Ortsfeuerwehren im Amtsbereich laut Reisinger über 300 aktive Mitglieder. 60 davon sind ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Im vergangenen Jahr durchliefen elf Feuerwehrleute erfolgreich eine entsprechende Ausbildung.

42 Atemschutzgeräte sind im Bestand

42 Atemschutzgeräte gehören zum Bestand. Sie verteilen sich auf zehn Ortsfeuerwehren und dort wiederum auf 13 wasserführende Fahrzeuge.

Auf die Frage des Amtsausschussvorsitzenden Uwe Kessler nach dem Zeitraum für die Neubeschaffung konnte Christian Reisinger kein konkretes Datum nennen. Ihm sei es jetzt darum gegangen, das Gremium für eine Umstellung zu sensibilisieren, um nicht „irgendwann vor dem Amtsausschuss zu stehen und sagen zu müssen, in drei Wochen haben wir ein Problem“.

Von Stephanie Fedders

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