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Putlitz Bürger für Stadt und Land wollen absolute Mehrheit
Lokales Prignitz Putlitz Bürger für Stadt und Land wollen absolute Mehrheit
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13:58 23.05.2019
Eine Untersuchung aller Mängel an der Grundschule Putlitz fordern die Bürger für Stadt und Land. Quelle: Stephanie Fedders
Putlitz

Die Wählergemeinschaft der „Bürger für Stadt und Land“ hat für die Kommunalwahl am Sonntag ein klares Ziel vor Augen: 50 Prozent plus x sollen am Ende des Tages in der Ergebnistabelle stehen. „Wir wollen die absolute Mehrheit haben“, macht Fraktionsvorsitzender Wolfgang Hampe klar.

Wählergemeinschaft beklagt geringes Interesse an den Sitzungen

Wer wissen wollte, welche Ziele Hampe und seine Mitstreiter verfolgen, hatte dazu Gelegenheit. Eine Handvoll Einwohner machte davon Gebrauch und setzte sich mit Abgeordneten und Kandidaten im Rathaus an einem Tisch. Die geringe Resonanz und somit das Interesse an Kommunalpolitik ist Hampe ein Dorn im Auge. Er beklagt die schwach besuchten Stadtverordnetenversammlungen und verweist auf die regelmäßigen Einwohnerfragestunden: „Hier kann jeder seine Wehwehchen vorbringen.“

Allzu oft komme es vor, dass über etwas geschimpft wird, ohne zu sagen, was man ändern müsste. Die Wählergemeinschaft will zeigen, dass es auch anders geht, und stellte in der Runde ihre Ziele für die nächsten Jahre vor.

Gar nicht anfreunden wollen sich die aktuell sieben Stadtverordneten mit der Art und Weise, wie bauliche Maßnahmen an der Putlitzer Grundschule angegangen werden. Hampe fordert eine „Untersuchung aller Mängel“ und spricht von einer „Rekonstruktion, die allen Anforderungen standhält“. In ihrer letzten Sitzung hatte die Stadtverordnetenversammlung über die Vergabe von Bauleistungen für die Neugestaltung des Schulhofes und die Erneuerung der Heizzentrale zu entscheiden.

Infotafeln für die Putlitzer Ortsteile gefordert

Auch der Erhalt der Infrastruktur in der Kernstadt und den Ortsteilen hat sich die Wählergemeinschaft auf ihre Fahnen geschrieben. Eine Prioritätenliste für die Reparatur der Bürgersteige sowie mehr finanzielle Mittel dafür seien nötig. Rad- und Wanderwege sollen ausgebaut und besser beschildert werden. Zudem sei die touristische Erschließung verbesserungswürdig. Tafeln in den Ortsteilen sollen über die Geschichte der Dörfer informieren.

Wenig glücklich zeigen sich die Kommunalpolitiker auch mit der Internetpräsenz der Stadt und sprechen sich dafür aus, eine einheitliche Betreuung der Seiten in der Infothek im Rathaus zu erreichen. Vor allem die Koordination und Ankündigung kultureller Veranstaltungen müsse in einer Hand liegen.

Kennenlernen konnten die Putlitzer auch den einzigen Kandidaten für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt: Udo Burzyk. Der Inhaber einer Glaserei kandidiert, weil „es sonst keiner gemacht hätte“. Ganz konkrete Vorstellungen, was den Vorsitzenden des SV Putlitz von 1863 erwarten könnte, hat er nicht: „Ich probiere es einfach und sehe, was kommt.“

Von Stephanie Fedders

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