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Putlitz Neuer zuständiger Kaminfeger für Putlitz und Umgebung
Lokales Prignitz Putlitz Neuer zuständiger Kaminfeger für Putlitz und Umgebung
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00:32 29.06.2019
Anja Autzen wünschte dem neu berufenen Bezirksschornsteinfeger Marcus Baumann für seine verantwortungsvollen Aufgaben alles Gute. Quelle: Landkreis Prignitz
Perleberg

Heinz Madauß aus Slate legt nach 30 Jahren Selbstständigkeit als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger in der Prignitz seinen Kehrbezirk PR 110 ab. Madauß hatte die Leitung des Kehrbezirkes, der den Putlitzer Bereich und die angrenzenden Gemeinden abgedeckt, ganze 25 Jahre inne.

Annegret Dobberstein bedankte sich bei Heinz Madauß für seine langjährige Arbeit als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger. Quelle: Landkreis Prignitz

Annegret Dobberstein, zuständige Sachbearbeiterin in der Kreisverwaltung, bedankte sich bei Heinz Madauß für die ordnungsgemäße Ausübung der ihm übertragenen Aufgaben und die stets gute und freundliche Zusammenarbeit. Sie wünschte dem 65-Jährigen, der nun den Ruhestand genießen will, alles Gute für die Zukunft.

Für Putlitz und Umgebung zuständig

„Neuer Kehrbezirksinhaber wird ab dem 1. Juli 2019 Marcus Baumann“, informiert Anja Autzen, Sachbereichsleiterin Ordnung, Verkehr, Bußgeldstelle, bei der Bestellung des neuen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers.

Der 34-Jährige Baumann ist einer von zehn durch die Kreisverwaltung des Landkreises Prignitz bestellten bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Er wird ab Juli den gesamten Putlitzer Bereich und die angrenzenden Gemeinden betreuen.

Schon der Großvater war Schornsteinfeger

Im Übrigen hat das Schornsteinfegerhandwerk Tradition in der Familie Baumann. Neben dem ebenfalls als Bezirksschornsteinfeger tätigen Vater, ist der Onkel und war der Großvater bereits als Schornsteinfeger aktiv. „Deshalb stand die Berufswahl schon früh fest.“, so Marcus Baumann, der sich freut, zukünftig selbstständig einen eigenen Kehrbezirk zu betreuen.

Er kann auf 17 Jahre Erfahrung im väterlichen Betrieb zurückblicken, zunächst als Auszubildender im Schornsteinfegerhandwerk, dann als Geselle und in den vergangenen fünf Jahren als Schornsteinfegermeister. Mit diesen Erfahrungen konnte sich Marcus Baumann im Bewerbungsverfahren um den ausgeschriebenen Kehrbezirk gegen drei weitere Bewerber erfolgreich durchsetzen.

Es gibt klare Normen

Die Bestellung ist nach dem Schornsteinfegerhandwerksgesetz auf sieben Jahre befristet und verpflichtet jeden Kehrbezirksinhaber zur ordnungsgemäßen Ausführung der ihm obliegenden Arbeiten unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Rechtsnormen und gewissenhaften Geschäftsführung.

Innerhalb von sieben Jahren hat der Kehrbezirksinhaber zwei Feuerstättenschauen durchzuführen und danach einen Feuerstättenbescheid zu erlassen. Dieser bildet die Grundlage für die Handlungspflicht des Gebäudeeigentümers.

Auch bei Veränderungen muss der Bezirksschornsteinfeger ran

Die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger überwachen außerdem die Einhaltung der Rechtsnormen durch die Hauseigentümer, führen das Kehrbuch und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr. Dazu gehören neben der Feuerstättenschau auch die Abnahme sämtlicher Veränderungen an den Feuerungsanlagen.

Wer sich nicht sicher ist, welcher Bezirksschornsteinfeger für seinen Ort oder die Gemeinde zuständig ist, kann sich bei der Kreisordnungsbehörde unter der Telefonnummer 03876/71 35 80 Rat holen.

Auch der Internetauftritt des Landkreises Prignitz unter www.landkreis-prignitz.de gibt Aufschluss über Zuständigkeiten im Schornsteinfegerwesen. Auch der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Brandenburg lässt die Suche nach dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den jeweiligen Ort zu.

Von MAZ-online

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