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Lokales Prignitz Putlitz Putlitz-Berge: Uwe Kessler übernimmt Vorsitz im Amtsausschuss
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16:07 12.07.2019
Neuer Amtsausschussvorsitzender: Uwe Kessler. Quelle: Stephanie Fedders
Putlitz

Der Amtsausschuss von Putlitz-Berge wird künftig von Pirow aus regiert: Bürgermeister Uwe Kessler tritt das Erbe von Bernd Dannemann an und übernimmt den Vorsitz in dem achtköpfigen Gremium. Nimmt man die gängigen Kriterien für die Besetzung dieses Postens als Maßstab, kamen auch nicht viele Mitglieder dafür infrage.

Uwe Kessler einstimmig und offen zum Vorsitzenden gewählt

Neben Kessler waren Stadtverordneter Klaus Pirow und der Triglitzer Bürgermeister Dietmar Prause in der vergangenen Legislaturperiode dabei. Kessler und Prause sind seit 2003 Oberhäupter in ihren Gemeinden. Von daher zeichnete sich ab, dass es einer der beiden werden würde.

Vielleicht war Prause in dem entscheidenden Moment einen Tick wacher – er schlug Uwe Kessler vor, der sich Sekunden später schon inthronisiert sah. Bis dahin hatte Klaus Pirow als ältester Abgeordneter die Sitzung geleitet und eine Mehrheit für die offene Wahl gewinnen können. Kessler bekam alle Stimmen.

Ebenso geräuschlos wurde Kesslers Stellvertreter gewählt – in Abwesenheit. Wolfgang Hampe, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Stadt und Land in der Putlitzer Stadtverordnetenversammlung, heißt der neue zweite Mann.

Fünf neue Mitglieder im Putlitzer Amtsausschuss

Neu im Amtsausschuss sind die Bürgermeister Udo Burzyk (Putlitz), Susanne Scherfke-Weber (Berge) und Detlef Spiegelberg (Gülitz-Reetz) sowie Wolfgang Hampe und Thomas Glass (Gemeindevertretung Berge).

Wer Uwe Kessler kennt, weiß, dass er nicht lange braucht, um auf den Punkt zu kommen. Und so gab es einen Vorgeschmack auf die Akzente, die der Chef der Agrargenossenschaft Pirow in Zukunft setzen will. Dabei nahm er auch die Verwaltung in die Pflicht und äußerte seinen Unmut, wenn Projekte nur schleppend vorangetrieben werden.

Als Beispiel nannte Kessler die Arbeiten auf dem Gelände der Grundschule Berge, die mit Verzögerung statt 2018 erst in diesem Jahr realisiert werden sollen. „Damit waren nicht alle glücklich“, sagte der Pirower.

Kessler fordert Konsens von den Kollegen

Er möchte in Zukunft auch mehr Konsens erreichen und forderte seine Kollegen dazu auf, „nicht immer zu meckern“. Indirekt war das ein Seitenhieb auf das Verhalten der Gemeinden Berge, Gülitz-Reetz, Triglitz und der Stadt Putlitz, die an der Klage gegen die Kreisumlage aus dem Jahr 2015 festhalten.

Bei der Verabschiedung von Bernd Dannemann hatte Landrat Torsten Uhe die Hoffnung geäußert, „vielleicht noch die anhänglichen Klagen vom Tisch geräumt“ zu bekommen. Mit einem neuen Amtsausschussvorsitzenden könnte es ja einen neuen Anlauf geben.

Von Stephanie Fedders

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