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Prignitz Rühstädt
Lokales Prignitz Rühstädt
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00:01 03.03.2015
Etwa 100 Gäste wollten den Film über die Störche sehen. Sie bekamen einen interessanten Einblick ins Leben der Tiere. Quelle: Andreas Pantel
Rühstädt

Entstanden sind dabei 60 Stunden Filmmaterial mit atemberaubenden Aufnahmen. Sie zeigen sowohl Machtkämpfe der Störche als auch rührende Szenen des familiären Umgangs der großen Vögel. Aus dem umfangreichen Filmmaterial wurden 43 Minuten für den beeindruckenden Dokumentarfilm "Unter Störchen" herausgefiltert.

Erklärt wird das Miteinander des Storchenklubs, der Landwirte und der Bewohner als eine der Voraussetzungen, dass immer so viele Störche ausgerechnet in dieses Prignitzdorf kommen. So gab es im vorigen Jahr 38 Brutpaare und 54 Jungstörche. Rund 30000Besucher waren 2014 gekommen, um dieses Naturspektakel in Rühstädt zu bewundern. Aber auch der Abschied gehört dazu. Mitte August sammeln sich die Großvögel, bevor sie sich auf den Weg in die wärmeren Gefilde machen. Dann wird es ruhiger im Storchendorf, das Geklapper auf den Dächern fehlt. Die Uraufführung des Dokumentarfilms von Regisseur Herbert Ostwald fand am Wochenende im Rühstädter Storchenkrug statt. Die Gaststätte platzte aus allen Nähten. Damit hatten selbst die Veranstalter, der Storchenklub und das Biosphärenreservat, und auch Gastwirt Rainer Neumann nicht gerechnet. So wurden Tische und Stühle gerückt, damit von den rund 100Gästen auch jeder einen Platz fand. Sven Rannow, Leiter des Biosphärenreservats, übermittelte Grüße der Filmcrew, die zur Prämiere leider nicht vor Ort sein konnte: "Alle bedauern sehr, heute nicht hier sein zu können. Der Regisseur Herbert Ostwald und seine Kameraleute sind in der ganzen Welt zerstreut, drehen zurzeit in Afrika, im Allgäu und in der Antarktis. Aber alle lassen herzlich grüßen. Ich soll den Dank für die große Unterstützung übermitteln.". Und er zitiert herzliche Worte aus dem Brief der Filmemacher: "Ohne das Engagement des Storchenclubs, des Nabu und natürlich der Bewohner hätte es diesen Film nicht gegeben. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in Rühstädt."

Eine bessere Einleitung hätte es für den Dokumentarfilm nicht geben können. In der Co-Produktion von Arte und ZDF erfahren die Zuschauer Interessantes über den Nestbau und die Pflege der Horste im März. Sie erleben natürlich die Ankunft der ersten Störche in Rühstädt im vorigen Jahr. Die Crew begleitete die Tiere bis zu ihrem Abflug.

Von Andreas Pantel

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