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Prignitz Liedtke: Sorge um den Gesundheitscampus
Lokales Prignitz Liedtke: Sorge um den Gesundheitscampus
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16:08 05.12.2019
Ulrike Liedtke aus Rheinsberg Quelle: Vogel
Neuruppin

Die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) müsse trotz der Pläne des Landes, in der Lausitz eine Ausbildung für Ärzte zu schaffen, unbedingt in Neuruppin bleiben. „Wir können auf die Ausstrahlung der MHB für Neuruppin und die gesamte Region nicht verzichten“, sagte am Donnerstag Ulrike Liedte. Die Rheinsberger SPD-Frau wurde Ende September in Potsdam zur Landtagspräsidentin gewählt.

„Die Zusammenarbeit mit der MHB ist nicht gut“

Zum einen sei noch unklar, wann die Pläne für die Lausitz, die sich vom Bergbau verabschieden muss und deshalb vom Bund mehrere Millionen Euro erhält, umgesetzt werden können, zum anderen dürfe Neuruppin durch die MHB auf die Ansiedlung von Unternehmen hoffen, so Liedtke.

Sorgen bereitet der SPD-Politikerin derzeit der sogenannte Gesundheitscampus. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Potsdam, der BTU Cottbus-Senftenberg und der MHB mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung im Land sicherzustellen. Dafür waren der MHB vier Professoren-Stellen zugesprochen worden, die aber immer noch nicht besetzt seien. „Die Zusammenarbeit mit der MHB ist nicht gut“, so Liedtke.

Vorwurf: Die Prignitz schickt Patienten ins Nachbarland

Zudem kritisierte die Rheinsbergerin das Krankenhausgesetz – da sich der Zuschuss der Kliniken auch nach der Zahl der Patienten richtet. Das sei für das Neuruppiner Krankenhaus deshalb ein Problem, weil viele Ärzte in der Prignitz ihre Patienten zur Behandlung eher in eine Klinik nach Mecklenburg-Vorpommern schicken würden als nach Neuruppin.

Die Ruppiner Kliniken haben 2018 erstmal Miese in Millionenhöhe gemacht. Gleichzeitig kämpft das Krankenhaus um mehr Ärzte, Pfleger und Schwestern. Der Kreistag sollte deshalb am Donnerstagabend über einen Zuschuss in Millionenhöhe befinden.

Von Andreas Vogel

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